Schlagwort-Archive: nintendo

Das Harvest Moon 64 Bauerntagebuch (III). Die Tage 8 bis 14.

Der Frühling des ersten Jahres: Routine stellt sich ein.

8. Tag

Regen. Im grauen Morgenlicht ernte ich die letzten noch verbliebenen Rüben. latest-3.pngDanach laufe ich ins Dorf, um weiteres Saatgut zu besorgen. Während ich warte, dass die Geschäfte öffnen, spaziere ich über den verregneten, menschenleeren Marktplatz und fühle mich zur selben Zeit verloren und frei. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, oder ob ich einfach nur dem Regen entfliehen möchte, aber zum ersten Mal seit meiner Ankunft in Flower Bud Village setze ich einen Fuß in die kleine Dorfkirche. Der dicke Pastor mit den runden Brillengläsern schaut aus wie einer englischen Krimiserie entsprungen, ein alter Kohleofen hält das Gebäude warm und vermag auch mich ein wenig aufzuwärmen.

Beim Samenhändler begegne ich heute gleich zwei attraktiven Frauen, mit denen ich das Vergnügen bisher kaum hatte: die Tochter der Floristin selbst, sowie die charmante Konditorstochter. Nachdem ich die benötigten Samen gekauft habe, spaziere ich zur Green Ranch, die südlich des Dorfzentrums bzw. südwestlich von meiner eigenen Farm liegt: Nun, wo meine Einkünfte eine gewisse Stabilität erreicht haben, möchte ich gern wissen, was ich für Nutztiere aufbringen müsste. Leider sind sogar die Hühner für meine Verhältnisse noch viel zu teuer: 1500 G.

Im Stall treffe ich das rothaarige Mädchen Ann, die Tochter des Besitzers, die auf mich wie ein stereotypisches, unbekümmertes Bauernmädchen wirkt, und damit eher uninteressant… Ich denke wieder an das Mädchen vom Weingut, das ich seit Tagen nicht gesehen habe, und beschließe, sie so bald als möglich aufzusuchen. Weiterlesen →

Das Harvest Moon 64 Bauerntagebuch (II). Die Tage 2 bis 7.

Farming like it’s 1999! Hier geht’s zum ersten Teil des Bauerntagebuchs.
Der Frühling des ersten Jahres. hm64cover

2. Tag

Ich muss so bald wie möglich Geld verdienen und habe mir vorgenommen, heute mindestens eine Parzelle Ackerland zu bestellen. Doch die Tage sind kurz und so gelingt mir auch heute nicht mehr, als zumindest die Böden zweier Parzellen vorzubereiten. Danach muss ich nämlich feststellen, dass der örtlichen Samenhändler bereits geschlossen hat… Geschäfte, die 5 Uhr nachmittags schließen: Auch daran muss ich mich erst wieder gewöhnen.

Mir kommen Zweifel, ob ich meiner Aufgabe wirklich gewachsen bin. Ich wusste natürlich, dass viel Arbeit, mitunter stupide Arbeit auf mich warten würde, hätte mir das Leben auf dem Land allerdings entspannter vorgestellt… Da ich ohne Saatgut nicht viel tun kann, besuche ich die kleine Kneipe, auf die mich auch der Bürgermeister schon hingewiesen hatte. Fünf Leute sind im Raum, den Inhaber eingeschlossen. Die Preise scheine mir für eine Dorfkneipe allerdings ordentlich gepfeffert: 300 für ein Glas Wein, sogar 350 für ein Bier! Das entspricht ziemlich genau dem, was ich auch in meinen Taschen habe, was aber für den Kauf der Saaten am nächsten Tag reichen muss. Immerhin darf ich ein Glas Wasser umsonst haben.

karenMir fällt ein hübsches Mädchen ins Auge, das mit ihren kolorierten Haarsträhnen so gar nicht in das Bild der traditionsverliebten Dörfler passen will. Als ich sie anspreche, reagiert sie ruppig und signalisiert mir, dass ich sie in Ruhe lassen soll. Nun gut… In einer Ecke sitzt ein kräftiger Herr, der zwar nicht gut riecht, dessen bärtige Grummeligkeit mir aber irgendwie sympathisch erscheint – aber auch er hat keine Lust, mit mir, dem Fremden, dem Neuling zu schwatzen. Einzig ein braungebrannter junger Kerl zeigt sich aufgeschlossen. Ungefragt erzählt er mir von den Differenzen zwischen irgendeinem Elternpaar und ihrer Tochter, der das Leben auf dem Dorf offenbar zu öde ist… Ein Mädchen vom Dorf, das sich nach den Orten sehnt, denen ich gerade entflohen bin? Das bringt mich ins Grübeln. Auf dem Weg nach Hause mache ich einen kleinen Umweg in den Wald um Moon Mountain und sammle ein paar Beeren. Dann kehre ich zurück in mein karges, düsteres Heim und ich fühle mich ein wenig einsam. Weiterlesen →

Farming like it’s 1999! Das Harvest Moon 64 Bauerntagebuch (I). Der 1. Tag.

Heute vor genau 20 Jahren kam das Nintendo 64 nach Europa.

Ebenfalls vor rund 20 Jahren gelangte zum ersten Mal ein Titel der Harvest-Moon-Reihe in den Westen: Harvest Moon erschien als eines der letzten Super-Nintendo-Spiele in den USA und etwas später auch in Europa (und wird von nicht wenigen noch immer als der charismatischste Teil der Reihe angesehen).

Natsume nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, den hierzulande kaum bekannten zweiten Heimkonsolenableger der damals noch unverbrauchten Reihe – Harvest Moon 64 – erstmals auf die Virtual Console zu bringen – und damit zum ersten Mal überhaupt auch nach Europa, wo das Spiel nach dem 1999er US-Release, einer ersten Ankündigung und etlichen Verschiebungen letzten Endes nie erschienen war.

hm64cover

Ich habe dem Chicago von Watchdogs und dem Shibuya von Tokyo Mirage Sessions den Rücken gekehrt, den langsamen Zug nach Flower Bud Village bestiegen und mich in ein nostalgisches Bauerndasein gestürzt, das ich bisher nur aus weniger offiziellen Formen der Emulation kannte…


Der Frühling des ersten Jahres.

1. Tag

Heute bin ich einem kargen, düsteren Zimmer aufgewacht: das einzige Zimmer im Haus meines verstorbenen Großvaters. Einen Moment lang frage ich mich, was ich mir dabei gedacht habe, dem Glitzer und der Erregtheit der Großstadt zu entsagen, um hier im Nirgendwo Äcker zu bestellen und Kühe zu melken. Ist es Nostalgie? Weiterlesen →

Schreibenswert: Worüber ich gern lesen würde.

Immer wieder gibt es Videospielthemen, über die ich sehr gern mehr erfahren möchte, aber keine Artikel kenne, die sich damit auseinandersetzen.

Manchmal schreibe ich dann selbst einen solchen Artikel, oder ich versuche es zumindest, aber natürlich ist das nicht immer möglich. Entweder, weil mir die Zeit fehlt, häufiger allerdings, weil mir auch nach gründlicher Recherche noch immer das notwendige Expertenwissen fehlen würde. Und manchmal möchte ich ganz einfach die Sicht eines anderen zu einem dieser Themen kennen lernen.

Nachdem dieser Umstand vor einigen Wochen auch bei Twitter schon einmal kurz Gespräch war, habe ich nun eine kleine Liste solcher Wunschthemen zusammengetragen. Drei davon habe ich recht detailliert beschrieben, was aber nicht bedeuten soll, dass ich erwartete, dass irgendwer ein Thema genau so angehen sollte. Generell verstehe ich meine Wunschliste als ganz und gar unverbindliches Brainstorming. Ich erhebe keine Ansprüche auf die hier skizzierten Ideen, ich würde mich viel eher freuen, wenn sie sich frei verbreiten und entfalten würden. Vielleicht können sie dem einen oder anderen Inspiration sein, sich etwas eingehender mit einer Sache zu beschäftigen – und eventuell tatsächlich etwas darüber zu schreiben. Vielleicht zeigen sie aber auch den Weg zu ganz anderen, nicht weniger interessanten Themen. Mitunter ahnt man ja nur schwer, welche speziellen Inhalte einen anderen interessieren würden. Oder man denkt gar nicht daran, das eigene Expertenwissen gerade auf diese Weise anzuwenden.

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass sich tatsächlich jemand die Mühe machen sollte, einen Artikel zu einem der genannten Themen zu verfassen, möchte ich aber auch darauf hinweisen, dass dann selbstverständlich die Möglichkeit zur Veröffentlichung auf SPIELKRITIK.com bestünde (mit der andererseits eine Zweitveröffentlichung an anderer Stelle nicht ausgeschlossen würde). Sollten bereits gute Artikel zu einem dieser Themen existieren, würde ich mich über Hinweise in den Kommentaren sehr freuen.

Zu guter Letzt: Wer selbst ein Thema hat, von dem er meint „Dazu sollte wirklich mal irgendwer etwas schreiben!“, ist eingeladen, das ebenfalls in den Kommentaren kundzutun! Eventuell gibt es unter den Mitlesenden ja jemanden, der sich gerade damit auskennt? Eine spontane „Themenbörse“ sozusagen. Und natürlich spricht auch nichts dagegen, die von mir im Folgenden aufgeworfenen Themen direkt in den Comments ein wenig zu besprechen. Weiterlesen →

GASTSPIELER: Wider den Elitismus

Ein Gastbeitrag von Matthias Schillig
Mehr zum GASTSPIELER Special erfahrt ihr hier.
sega2
Früher war nicht alles besser

Ich würde mir wünschen, die Menschen lernten entspannter miteinander umzugehen.

Man mag es in Anbetracht meiner jugendlichen Erscheinung kaum erahnen, doch ist es mir vergönnt, schon seit mehreren Dekaden auf diesem Erdenrund zu wandeln. Innerhalb dieser Zeit habe ich es vollbracht, bemerkenswert wenig nennenswerte Dinge zu vollbringen, was vor allem dem Umstand geschuldet sein mag, dass ich den Großteil meines bisherigen Lebens mit Videospielen verbracht habe. Die ersten virtuellen Abenteuer auf dem Sega Master System der Geschwister bestehend, breitete sich meine Interessensphäre schnell in alle Richtungen aus, krakengleich alle elektronischen Unterhaltungsplattformen umklammernd, welche nicht schnell genug aus meiner Reichweite entfernt werden konnten.

Nach vielen Jahren meines Lebens mag ich zynischer und anspruchsvoller geworden sein, doch ist meine Leidenschaft, trotz ihrer etwas anders gearteten Natur noch immer ungebrochen. Es weiß mich wahrlich zu faszinieren, wie sich das Medium der Videospiele weiterentwickelt hat, wie viele Möglichkeiten des Spielens heutzutage existieren und vor allem, welche immensen Anteile der Bevölkerung sich nun der virtuellen Unterhaltung hinzugeben pflegen. Eine Sache jedoch hat mich in der gesamten Zeit begleitet und statt langsam zu verschwinden, scheint derlei heutzutage noch wesentlich verbreiteter zu sein, als zu jenen Zeiten, in denen ich mein Alter in einstelligen Zahlen anzugeben vermochte.

Ich spreche von den extremen Grabenkämpfen zwischen einzelnen Gruppen von Videospielfans. Tatsächlich ist dieses Phänomen unter Menschen ja auch jenseits der Sphäre dieses Hobbys weit verbreitet, jedoch wirkt es in diesem Kontext in besonderem Maße bizarr, ja oftmals schlicht lächerlich. Weiterlesen →

GASTSPIELER: Halbzeitfazit und alle Autoren

Fünf Gastartikel, ein Zwischenfazit

Kurzer Blick zurück: Seit Mitte Dezember hat SPIELKRITIK mit der Aktion GASTSPIELER Neuland beitreten: Mehrere handverlesene Autoren waren eingeladen, einen Gastartikel ihrer Wahl zu verfassen und die ersten Ergebnisse dieses Aufrufs sind seit einigen Wochen auf Spielkritik.com zu lesen. Alle Hintergründe des Specials und einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr könnt ihr in diesem Editiorial nachlesen.

Mein Fazit zu den ersten fünf Artikeln könnte nun kaum besser ausfallen: Mit ihren durchweg lesenswerten Beiträgen haben die Gastautoren SPIELKRITIK um frische Themen und Perspektiven bereichert, es wurden Kontakte geknüpft und einige Aufmerksamkeit außerhalb der kleinen Blogger-Bubble generiert, wie u.a. erst kürzlich eine Erwähnung in den Wochenend-Lesetipps von GamersGlobal gezeigt hat. Klickzahlen allein verraten natürlich nichts über die Qualität eines Artikels, trotzdem sei angemerkt, dass sich der Tagesdurchschnitt sowohl der Klicks als auch der Besucherzahlen auf Spielkritik.com seit Beginn des Specials in etwa verdoppelt hat und auch während der gegenwärtigen „Halbzeitpause“ auf diesem Niveau verblieben ist. Genau so sehr freut es mich, wie viel Beachtung die Gastartikel selbst erhalten haben: Alle fünf Artikel rangieren unter den meistgelesenen Beiträgen auf Spielkritik.com, zwei von ihnen sind sogar dicht dran, den Spitzenplatz für sich zu beanspruchen. Dass die Artikel nicht nur angeklickt und dann vergessen wurden, zeigt die große Zahl von Leserkommentaren. Mitunter wurden Diskussionen losgetreten, deren Gehalt und Unterhaltsamkeit den Artikeln selbst in nichts nachstehen. Auch dafür ein herzliches Dankeschön!

Für alle, die das GASTSPIELER Special noch nicht kennen oder einzelne Episoden verpasst haben, gibt es hier noch einmal einen Überblick über alle bisherigen Autoren und Autorinnen mitsamt ihrer Themen. Wenn euch ein Artikel gefällt, würde ich mich freuen, wenn auch ihr den Autoren eure Wertschätzung zukommen lasst, indem ihr sie mit Feedback in Form eines kurzen Kommentars unter ihren Artikeln belohnt – oder gleich selbst in eine der Diskussionen mit einsteigt. Weiterlesen →

Impressionen: FAST Racing NEO, Yooka-Laylee und das Gamer83-Roundup

„20 Gaming Blogger verraten ihre Geheimtipps für 2017“

Keine zwei Wochen ist es her, da hat Dennis von gamer83.de neben 19 anderen Gaming-Bloggern auch mich eingeladen, games-blogmit den Besuchern seiner Seite unsere Spieleempfehlungen für das vergangene und das neue Jahr zu teilen.

Ich möchte den Lesern von Spielkritik.com meine Antworten nicht vorenthalten. Hier im leicht erweiterten „Extended Cut“.

1. Welches Spiel aus dem Jahr 2016 sollte man unbedingt gespielt haben und warum?

Da mein Backlog an ungespielten Spielen einen bedenklichen Umfang angenommen hat, aber auch, weil auf den in meinem Besitz befindlichen Systemen 2016 nurmehr wenige echte Must-Haves erschienen sind, gibt es nicht sehr viele im letzten Jahr erschienene Spiele, von denen ich aus eigener Hand sagen könnte, dass man sie unbedingt gespielt haben sollte… Weiterlesen →

Lesenswert: Nintendo, SNES-Mini, Life Is Feudal, kindliche Games, Assassin’s Creed im Kino, Toilets of the Year

In wenigen Stunden wird Nintendo die neue Hybrid-Konsole Switch näher vorstellen. Der perfekte Zeitpunkt um zurückzublicken, wieso auch 2016 ein unerwartet erfolgreiches Jahr für das Unternehmen war.
In weiteren Meldungen: Games, die nicht erwachsen werden wollen. Die Möglichkeiten und die Schwierigkeiten eines SNES Mini. Assassin’s Creed als Film. Videospiele als geschichtswissenschaftlicher Untersuchungsgegenstand. Und: die Toiletten des Jahres! Japanisch, doch mit vielen schönen Bildern, die zum Verweilen einladen. Eine spannende Klolektüre wünscht Spielkritik.com.

From ‚Zelda‘ to Switch: How Nintendo Won 2016 Without Really Trying
(glixel.com, Keith Stuart)

[…] Early in the previous year, the company had mentioned a new console, unenticingly codenamed NX, but told us we’d have to wait a long time for details. It also showcased a partnership with Japanese smartphone gaming giant DeNA, but wouldn’t elaborate much. Everyone was expecting a quiet year. That’s not what happened. Instead, Nintendo began to build the infrastructure of its new future – and the bases would be nostalgia and social connection. […]

SNES-Mini – Wenn ja, dann bitte erweiterbar!
(flateric.wordpress.com, Flat Eric)

[…] In letzter Zeit wird viel darüber spekuliert, ob irgendwann ein SNES-Mini, analog zum NES-Mini, erscheinen wird. Ich bin da etwas skeptisch und habe natürlich auch Ansprüche, die mir das Gerät wahrscheinlich so nicht bieten kann. Aber der Reihe nach… […] Oft wird gemeint, dass die Emulation der alten 8-Bit/16-Bit-Geräte gar kein Problem sei. Das stimmt in Teilen, wenn man sich z.B. auf 8-Bit oder gängige 16-Bit-Geräte mit Motorola-CPU beschränkt. Beim SNES wird es schon etwas komplizierter. […] Weiterlesen →

Lesenswert: Tony Hawk’s Pro Skater, Metal Gear Solid: The Twin Snakes, PS Vita, Yokosuka

Die Leseempfehlungen der Woche. Heute mit gleich drei Artikeln zu einer Serie, die eine Generation geprägt hat: Tony Hawk’s Pro Skater und sein musikalisches Vermächtnis.
Des Weiteren: Ein Besuch an den Schauplätzen von Shenmue in der Realität – ein herausragender Bericht, der nicht nur für Fans von Shenmue, sondern für alle an Japan Interessierten absolut lesenswert ist. Außerdem: Starring Hideo Kojima, Silicon Knights und Nintendo: der delikate Entstehungsprozess des Metal Gear Solid Remakes Twin Snakes. Und zum Abschied: ein Abschiednehmen von der PS Vita.

The ‚Tony Hawk’s Pro Skater‘ Soundtrack Had an Unexpected Effect on How We Listen to Music
(mic.com, Tom Barnes)

[…] Punk band Bad Religion claims that the inclusion of their song „You“ on THPS 2 is what made them famous. They’ve since been credited as a major contributor to the punk revival movement along with Green Day and Offspring, who both had songs included in the later Tony Hawk games. Heavy metal legends Motorhead claimed that „Ace of Spades“ appearance in THPS 3 gave their aging fan base a huge infusion of youthful energy. Alternative rock band My Chemical Romance once claimed they would not have been a band if not for Tony Hawk’s Pro Skater. […]

Why the Tony Hawk Games Matter to Me
(wegameunited.com, Cary)

[…] But the Tony Hawk games swayed my life in ways beyond music. In the beginning they were niche games – I didn’t know anyone outside of skateboarders who played them. I had watched the games enough to be able to keep up relatively decent conversations about them. But just meeting these individuals who acted and thought outside of normal societal conventions changed the way I thought about people. They changed the way I perceived the notions of right and wrong. […]

My Journey Into Shenmue
(culturedvultures.com, Adam Hopton)

[…] I just so happened to be planning a trip to Japan as part of my honeymoon so after a few quick Google searches I found that Yokosuka was indeed a real place and what’s more, was only an hour or so train ride from Tokyo. […] What was most striking about these streets was how Americanised they were. In the game I assumed this was just a representation of Japan being enamoured by American culture in the 80’s but why would it still be present today? And in real life too! The answer soon became clear. Weiterlesen →

GASTSPIELER: Von Spieleberatern und Co-Piloten

Ein Gastbeitrag von Patrick Pohsberg
Mehr zum GASTSPIELER Special erfahrt ihr hier.

n6vl8uz

Ich weiß, es ist schwer zu glauben, aber es gab mal eine Zeit in der Spiele relativ schwer waren und man nicht einfach ins Internet gehen und sich auf Youtube einen Walkthrough anschauen konnte. So schwer, die letzten Level eines Spiels nur den besten hartnäckigsten aller Spielern vorzuenthalten. So schwer, Nintendo dazu zu veranlassen, neben den üblichen Anleitungsheftchen, in denen primär die Funktionsweise des Spiels erklärt wird, auch noch die sogenannten Spieleberater zu veröffentlichen.

In Zeiten ohne Internet und dem Videospieljournalismus noch in seinen Kinderschuhen, waren Spieleberater neben dem nicht immer ganz verlässlichen Austausch auf dem Schulhof eine solide Quelle für Tipps und Tricks zum Lösen meiner Lieblingsspiele. Da ich damals™ nur ziemlich begrenzten Zugriff auf unseren (Super) Nintendo hatte, verbrachte ich in meiner Kindheit viele Stunden abseits des Fernsehers damit, diese meist um die 80-seitigen Bücher zu studieren. Weiterlesen →