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GASTSPIELER: Ein kurzer Ausflug in die Welt der französischen Videospiele

Ein Gastbeitrag von Eric Retzlaff
Mehr zum GASTSPIELER Special erfahrt ihr hier.
Inhalt: close-up-1839974_1920
  1. Die Kunst- und Kulturdebatte
  2. Französische Spielekunst
    – Éric Chahi: Another World
    – Frédérick Raynal: Alone in the Dark
    – Michel Ancel: Rayman
  3. Gibt es eine französische Spielessenz?
    – Liste der Entwickler und Publisher, alphabetisch
  4. Kreative Freiräume vs. Kommerz
  5. Fazit

Um mich mal am deutsch-französischen Diskurs zu beteiligen, halte ich es für wichtig, etwas mehr Einblick in französische Videospiele zu geben. Warum? Weil es eigentlich nicht so viele gebündelte Informationen zu dem Thema gibt und die Sprachbarriere oft dafür sorgt, dass man sich im angloamerikanischen Sprachraum bestens auskennt, aber über Frankreich dann doch relativ wenig weiß. Auf das Thema bin ich über die StayForever Podcasts von Christian Schmidt und Gunnar Lott gestoßen, die immer wieder französische Spieler anschneiden. Also Butter bei die Fische und selbst was dazu beitragen! Weiterlesen →

Lesenswert: Heimweh, Horror, Permadeath, Geburtstage / Hörenswert: Pixelheldinnen, Myst

Die handverlesenen Videospiel-Lesetipps der Woche. Das Heimweh in Earthbound, die Verletztlichkeit des Körpers in Horrorspielen, die Rezeption von Schwierigkeitsgrad, und Geburtstage, die alle vergessen werden – es seid denn, sie lesen den Artikel. Und von Daniel, für euch zum Hören: Pixelfrauen am Mikrofon und in Spielen, sowie Welten, die an ihrem Ende angelangt sind: Myst in der Retrospektive. [sk]

A Few Ill-Placed Pieces
(thethesaurusrex.com, Taylor Hidalgo)

[…] In battle, Ness can often fall short, and find himself losing focus on the conflict to instead reminisce about a home he left behind in order to save the world. Entire turns can be lost to remembering different days back home at Onett. “Homesick,” as the game coins it, is an enigma among game status ailments. It’s not poison, or stunned, or paralyzed, or under the weather. It’s a fond longing for an older life, an inevitable reality from someone so many miles and so many weeks from last seeing or hearing from their mother. […]

Emotionen sind wichtiger als Blut
(tagesspiegel.de, Matthias Kreienbrink)

[…] Es gab eine längere Phase, in denen Horrorspiele weniger den verletzbaren Körper in den Mittelpunkt stellten, als einen Protagonisten, der omnipotent schien. In vielen dieser Spiele, die vor allem ab der Mitte der nuller Jahre erschienen, wurde das Zerstören von grotesken Körperformen inszeniert – Zombies, Mutierte und Außerirdische. Diese Spiele verlangten vor allem, Gegnerhorden mit großer Waffengewalt vom Bildschirm zu tilgen. Vor lauter Tentakeln, Mäulern und Fratzen war der eigentliche Gegenstand des Survival-Horrors beinahe verloren gegangen: Die Verletzbarkeit des Körpers und das Wortlose des Schmerzes, die die Narration bestimmten. […] Weiterlesen →