Inhaltsverzeichnis:

#500 bis #451
#450 bis #401 
#400 bis #351
#350 bis #301
#300 bis #251
#250 bis #201 (aktuelle Seite)
#200 bis #151
#150 bis #101
#100 bis #51
#50 bis #1

250. Dusk (2018)

Mein erster Shooter mit Maus und Tastatur! Mein Erlebnis ist durch diese (überraschend schnelle) Lernerfahrung geprägt. Nüchtern betrachtet ist Dusk ein handwerklich superber, blitzschneller Old-School-Shooter. Der selbstbewusst hässliche Grafikstil hat es mir besonders angetan.

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249. Bravely Default (2012)

Einer der besten Soundtracks des Jahrzehnts. Ohne ihn hätte ich Bravely Default nie zu Ende gebracht. Erst macht das Spiel durch diverse Einstellmöglichkeiten Grinding zum Spaß und dann wird es gegen Ende für etliche Stunden zur reinsten Tretmühle. Ich hielt meinen Finger hin und Bravely Default nahm die ganze Hand.

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248. Emily is Away (2015)

Eines von mehreren „Fake Desktop-Spielen“ auf dieser Liste. Ich habe einen Narren an diesem Visual Novel-Subgenre gefressen und Emily is Away ist einer der Pioniere. Als kostenfrei vertriebenes Frühwerk ist es verständlicherweise etwas simpel, aber nicht minder charmant.

248

247. Pokémon X/Y (2013)

Das letzte Pokémon-Spiel, in das ich über hundert Stunden versenkt habe. Die Mega-Evolutionen störten mich schon damals, doch war der Sprung in die dritte Dimension ein Wow-Moment, wie ich ihn mir seit meiner Kindheit gewünscht habe. Dieser Faktor und die fast durchweg gelungenen Pokémon-Neuzugänge trugen das mittelmäßige RPG.

247

246. Octopath Traveler (2018)

Ich kenne kaum ein anderes Spiel, dessen Höhen so hoch und dessen Tiefen so tief sind. In den besten Momenten klebte ich von morgens bis abends an der Optimierung meiner Charakterklassen. Und dann gab es die zahlreichen Stunden, in denen ich am liebsten meine Augen und Ohren vom Gesicht gerissen hätte, nur um die Dialoge einiger (vieler) Charaktere nicht mehr ertragen zu müssen.

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245. The Stanley Parable (2013)

Der unzuverlässige Erzähler ist ein meisterhafter erzählerischer Kniff, superb umgesetzt. Mich störte allerdings immer, wie kalt und charakterlos The Stanley Parable wirkt. Ich weiß, es ist in gewisser Hinsicht der Punkt des Spiels und wird auch narrativ berücksichtigt. Doch gibt es nur wenige bleibende Erinnerungen, die mich an die kühlen Büroräume zurückdenken lassen. Das Austesten der erzählerischen Grenzen ist ein aufregender, aber vergänglicher Spaß.

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244. Outlast (2013)

Eines der sehr wenigen Spiele, die mir ungelogen zu gruselig waren, um sie zu beenden. Das einzige andere Spiel auf dieser Liste ist P.T. – mehr Argumente brauche ich nicht.

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243. BattleBlock Theater (2013)

Ein spaßiger Koop-Platformer, dessen Humor ich damals deutlich gewitzter fand als heute. Das Baukasten-Prinzip aller Level entwertet für mich ein wenig den diegetischen Wert der Kulissen. Gleichzeitig gibt BattleBlock Theater mir im Austausch keinen wahrhaft aufregenden Level-Editor. Das Hauptspiel reizt die Limits des Baukastens bereits genug aus.

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242. Revolution 1979: Black Friday (2016)

Revolution 1979: Black Friday ist im Prinzip nicht mehr als ein müder Abklatsch der Telltale-Formel. Doch ist die Geschichte, basierend auf einem realen Bürgerkrieg im Iran, so viel interessanter als das komplette Telltale-Oeuvre, dass ich den durchwachsenen spielerischen Teil gern in Kauf nahm. Ohne Revolution 1979 hätte ich in meiner ungewollt ignoranten okzidentalischen Position wohl nie von diesem politischen Konflikt erfahren.

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241. Radiant Historia (2010)

Ich würde diesen JRPG-Klassiker für Nintendo DS gerne mehr loben. Es hat Retro-Charme ohne Ende, ist dabei aber angenehm modern. Leider störte mich, wie formelhaft die Zeitreise-Mechanik als großer USP des Spiels wirkt. Statt Mehrwert zu bieten, verkomplizieren die Zeitreisen einfach nur eine an sich kompetent erzählte Geschichte. Für spielerische Freiheit zu rigide, für erzählerische Auflockerung zu aufgesetzt.

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240. Mini Motorways (2019)

Mini Motorways steht dem genialen Minimalismus des Vorgängers Mini Metro in Nichts nach. Doch erscheint mit dem Befreiungsschlag vom rigiden Bahnnetz ein zuvor nicht vorhandenes Chaos, das die Erfahrung verwässert.

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239. What the Golf? (2019)

Wenn What the Golf überhaupt ein tatsächliches Golf-Spiel ist, so erfindet es den Golf im Sekundentakt neu. Schon beim dritten Aufschlag des Spiels fliegt statt dem Ball der Schlagende von dannen. What the Golf platzt geradezu vor intelligentem Ideenreichtum. Viele der Ideen sind so überraschend und unterhaltsam, dass sie kombiniert das gesamte Spiel tragen. Das ist auch nötig; denn bricht man What the Golf auf seine Mechaniken herunter, bleibt die Flugkurve recht flach.

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238. Watch Dogs 2 (2016)

Watch Dogs 2 hat Charme, Spaß und eine vage zeitrelevante Handlung. Der größte Bruch ist die unpassende Dominanz tödlicher Waffen, die eine so große ludonarrative Dissonanz auslöst, dass das gesamte Spiel drunter leidet. Purer Stealth hätte dieser quirligen Hackergruppe besser gestanden.

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237. Ori and the Blind Forest (2015)

Ein vielgelobtes Spiel, in dem ich die Stellen überm Metroidvania-Mittelmaß mit der Lupe suchen musste. Einige der geskripteten Action-Sequenzen sind wahrhaft beeindruckend. Das ist vor allem dem bezaubernden Animationsstil geschuldet. Doch vieles an Ori wirkt unausgegoren und behäbig. Vor allem der Hauptangriff ohne jeglichen Körperkontakt macht sämtliche Kämpfe seltsam unbefriedigend.

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236. Fast RMX / Fast Racing NEO (2015)

Ich bündle diese beiden Spiele der Einfachheit halber, weil ich mir bis heute nicht sicher bin, ob Fast RMX ein eigenständiges Spiel oder nur eine Definitive Edition von Fast Racing NEO ist. Von allen Future Racern erreicht Fast Racing am ehesten das Gefühl der F-Zero-Reihe – dem heiligen Gral des Genres. Außerdem ist es einfach nur absurd, was das Studio Shin’en grafisch immer wieder aus Nintendo-Hardware herauskitzelt.

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235. Call of Duty: Infinite Warfare (2016)

Der andere der zwei Call of Duty-Ableger, die ich in diesem Jahrzehnt gespielt habe. Ausgerechnet der mit dem schlechtesten Ruf hat mir eigentlich sehr gut gefallen. Man sollte die Kriegsverherrlichung selbstverständlich kritisch betrachten, doch kann man dem Entwicklerteam sein handwerkliches Können im Gamedesign nicht absprechen. Mit Infinite Warfare begannen übrigens auch die kleinen erzählerischen Experimente in der Reihe. So hat Infinite Warfare einen Hub, der ein wenig an einen „Walking Simulator“ erinnert – cool!

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234. Hyper Light Drifter (2016)

Eines der schönsten High-Bit-Pixelart-Spiele, die es gibt. Es bewegt sich irgendwo zwischen 2D-Zelda und Souls-like, lässt sich wunderbar fluffig runterspielen, wirkt aber trotz vieler aufregender Stellen zuweilen generisch und ideenlos.

234

233. Far Cry Primal (2016)

Die Idee eines Open World-Spiels zu einer Zeit vor unserer Zivilisation ist genial und bescheuert zugleich. Far Cry Primal trägt sein Konzept mit ernster Miene und gibt sich erstaunlich viel Mühe, sein Setting authentisch umzusetzen – inklusive einer mit Hilfe von Linguisten konzipierten Urzeitsprache. Durch den Verzicht auf moderne Waffen ist Primal ein erfrischend anderes Far Cry.

233

232. Neo Cab (2019)

Taxisimulationen sind ein Spielkonzept, das mir selber schon vor Jahren in den Kopf kam. Plötzlich gibt es immer mehr und Neo Cab setzt das Konzept in etwa so um, wie von mir erdacht – lediglich ohne manuelle Kontrolle übers Fahrzeug. Der futuristische Twist der Uber-Fahrerin, die in einer dystopischen Überwachungsstadt den Geschichten der Beifahrenden lauscht, macht das Szenario nur noch spannender.

232

231. Unravel (2016)

Unravel ist einfach nur herzallerliebst. Die kleinen Wollfiguren in wunderschön detaillierten Naturlandschaften aus Ameisenperspektive sind Argument genug, um diese Platzierung zu rechtfertigen. Überzeugen die Mechaniken bis zum Ende? Nicht wirklich. Doch sie sind deutlich ausgefeilter und kreativer als erwartet.

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230. Moonlighter (2018)

Moonlighter verpasst schnödem (aber handwerklich gutem) Dungeoncrawling einen einzigartigen Twist. Das Hygge-Gefühl des eigenen Ladens kontrastiert wunderbar die Dungeon-Action. Die Dynamik zwischen entspannter Wirtschaft und intensiver Erkundung bewahrt dieses Roguelike vor Eintönigkeit und Frust.

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229. The Fall (2014)

Eine grandiose Erzählung über einen Androiden, der eigenständig seine Autonomie erlangen möchte. Voller anregender philosophischer und logischer Dilemmata – aber auch voller furchterregender Rätsel, die jedes Point and Click-Adventure neidisch machen. Nur mit Walkthrough ein Genuss.

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228. Forza Horizon 4 (2018)

An dieser Stelle greift mal wieder die „nicht genug Neues“-Regel. Jedoch nicht aus Prinzip, sondern weil ich Forza Horizon 3 und 4 nach dem grandiosen Erstling subjektiv belanglos fand. Hier stimmt immer noch alles, doch sind die Nachfolger des Originals nur gleicher (sehr schmackhafter) Wein in neuen Schläuchen.

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227. Forza Horizon 3 (2016)

Siehe Forza Horizon 4. Beide Spiele sind sich trotz zwei Jahren Distanz so ähnlich, dass meine Gefühle für sie exakt identisch sind und ich meine Erinnerungen an sie kaum auseinanderhalten kann. Drei ist über vier, weil es einmal weniger wiedergekäut hat.

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226. Minit (2018)

Ein tolles Konzept, das aus der Nähe betrachtet flachfällt. Es ist mal was Anderes, sich in Ein-Minuten-Intervallen durch ein Zelda-ähnliches Adventure zu hangeln, doch erfindet Minit das Rad nicht neu. Trial-and-Error im positivsten Sinne, auch wenn spielerisch alles simpel bleibt.

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225. Snakebird (2015)

Ich mag kühle Puzzlemechaniken verpackt in warme Gewänder. Die knuffigen Schlangenvögel bewahrten mich aber nicht davor, immer wieder frustriert vor den unbezwingbaren (aber genialen) Puzzles einzuknicken.

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224. Blaster Master Zero 2 (2019)

Solch eine Nummerierung können sich nur Japaner ausdenken. Blaster Master Zero 2 ist in allem, was es tut, doppelt so gut wie sein direkter Vorgänger. Ein wunderbares Metroidvania im Retrostil mit originellen Ideen und massig Charme.

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223. A Plague Tale: Innocence (2019)

In Zukunft wird es Mini-Blockbuster wie Plague Tale hoffentlich häufiger geben als heute. Ich denke, die Erfolgsgeschichte von Plague Tale ist ein Resultat seines Daseins als AA-Game im augenscheinlichen AAA-Gewand. Es trifft eine einlullende Balance aus Originalität und Vertrautheit. Ich selbst mochte es für genau diese Gründe und habe dabei gern ausgeblendet, dass Plague Tale kaum mehr als eine seichte Young Adult-Geschichte mit geringem spielerischen Anspruch oder Innovationsfaktor ist.

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222. Theatrhythm Final Fantasy Curtain Call (2014)

Ein klassisches Musikspiel mit hunderten Stücken aus der Final Fantasy-Reihe. Abgesehen von superber Musik leben solche Spiele von ihren Spielmodi. Im Falle von Theatrhythm hat das Entwicklerteam mit dem angemessen komplexen Abenteuermodus sowie den unzähligen Collectibles alles aus dem Musikkorsett herausgeholt.

222

221. The Friends of Ringo Ishikawa (2018)

Ein kontemplatives Spiel, das mir meditative Befriedigung bescherte. Die eigentliche Erzählung war zu wenig stringent, um mich zu fesseln. Die Kämpfe habe ich sogar komplett ignoriert. Doch bietet Ringo Ishikawa eine einzigartig beruhigende Flaniererfahrung in einem Setting und Stil, die ich sehr schätze.

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220. Metroid: Samus Returns (2017)

Eines der zwei Remakes auf dieser Liste, die genug neu erfinden, um für mich als vollwertiger neuer Titel der 2010er zu gelten. Samus Returns erweitert das originale Return of Samus um so viele zusätzliche Inhalte und Mechaniken, dass es bis auf die Struktur und Prämisse kaum wiederzuerkennen ist. Auf dem Papier gelingt das recht gut, doch geht der eine Aspekt verloren, in dem das Game Boy-Original bis heute brilliert: Die extrem beklemmende Atmosphäre. Mit Gängen voller Füllmonster und actionreichen Bossen verliert Samus Returns viel von der Einsamkeit, die Return of Samus von allen Metroid-Titeln am stärksten auszeichnete.

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219. Surviving Mars (2018)

Bin ich zu blöd für dieses Spiel? Oder ist das Spiel zu blöd, sich mir zu erklären? Ich liebe Mars-Settings und hatte demnach auch hier meine paar Stunden Spaß am Wuselfaktor und emergenten Storytelling. Ganz so furchtbar war meine Marskolonie dann auch gar nicht. Für den richtigen Durchbruch müsste ich wohl noch ein paar YouTube-Tutorials studieren.

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218. The Fall 2: Unbound (2018)

Eine ebenso philosophisch ansprechende Sci-Fi-Geschichte wie der erste Teil – diesmal mit einem spürbar höheren Budget sowie etwas weniger beschissenen Rätseln. Bei Episode 2 sind die Rätsel nur noch schlecht, nicht furchtbar. Vielleicht wird der dritte Teil endlich das allumfassende Opus Magnus. Von mir aus gern ganz ohne Rätsel – sicher ist sicher.

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217. Vanquish (2010)

Ich respektiere Vanquish für seine Ideen, aber so richtig blieb ich nie daran kleben. Ähnlich wie in Metal Gear Rising hasse ich die farbliche Gestaltung des Spiels, auch wenn das grundlegende Art Design charmant an Run and Gun-Klassiker wie Contra erinnert. Vanquish verpasste dem Third Person Shooter einen dringend benötigten Tritt in den Hintern. Dennoch gefällt mir die Art und Weise, wie z.B. Warframe die Ideen von Vanquish übernimmt und rekontextualisiert, besser.

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216. Yakuza 5 (2012)

Yakuza 5 wirkt weitaus kohärenter und fokussierter als Yakuza 4. Vor allem das Kiryu-Kapitel gleich zu Beginn des Spiels ist äußerst stark. Nach wie vor bin ich aber kein Freund der wechselnden Charaktere in Yakuza. Als Saejima im zweiten Akt SCHON WIEDER ins Gefängnis musste, war ich mehrmals kurz davor, das Spiel abzubrechen.

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215. Full Metal Furies (2018)

Potthässliches Spiel, aber der coolste 2D-Brawler seit Castle Crashers. Mit spannenden Bossen, tollen Movesets und einem gesunden Maß an Exploration. Die experimentellen Rätsel nach dem Durchspielen habe ich größtenteils mit einem Walkthrough gelöst (irgendwann wurde es einfach zu konfus), aber das hat sie nicht weniger interessant gemacht.

215

214. Stardew Valley (2016)

Ich kann anerkennen, wie endlos entspannend Stardew Valley sein KANN. Habe ich die Muße, mich einem solchem Spiel vollends zu ergeben – so viel Herzblut auch drinstecken mag? Nein, habe ich leider nicht. Dass schon wenige Stunden mir Erinnerungen bescherten, die mein Bauchgefühl zu einer solch hohen Platzierung auf der Liste überreden, spricht Bände. Ein Spiel wie ein Kaminfeuer.

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213. Pinball Wizard (2019)

Das beste Apple Arcade-Spiel des Debütjahrs ist eine geniale Mischung aus Pinball und Dungeoncrawler. Mit wunderbar motivierender Charakterprogression und fairen Checkpoints lädt Pinball Wizard ein, immer wieder an die Spitze des Turmes zu stürmen. Teilweise für mehrere Stunden am Stück.

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212. Astral Chain (2019)

Das erste Platinum-Spiel, das ich nicht für seine Action schätze, sondern für den Kram dazwischen. Ich mochte meinen entschleunigten Job als Cyberpunk-Cop-Girl. Die actionreichen Spitzen werteten das Gesamtpaket im Gegenzug angemessen auf.

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211. Mario Tennis Aces (2018)

Mario Tennis Aces bietet die intensivsten Sofaduelle abseits des Fighting Game-Genres. Ja, es ist nur Tennis, aber glaubt mir – der Multiplayer-Modus braucht sich vor Mario Kart nicht zu verstecken. Wenn jetzt noch der geschwätzige Story-Modus erträglich wäre…

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210. Superhot (2016)

Einerseits mag ich diesen Shooter-Ansatz voller Kalkulation, anderseits war ich aufgrund der schleichenden Action stets schnell gelangweilt. Die seltsam strukturierte Kampagne trug nicht zum Pacing bei. Selbst in VR ist Superhot für mich eher konzeptuell faszinierend als eine fesselnde immersive Erfahrung. Aber was für ein Konzept das ist!

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209. Pikuniku (2019)

Star von Pikuniku ist ganz klar der skurrile Humor. Er durchzieht sämtliche Facetten des Spiels. Von der wirr-gesellschaftskritischen Erzählung bis zu den minimalistischen, aber erstaunlich expressiven Charakterdesigns ist Pikuniku ein Geschenk. Außerdem macht es sehr viel Spaß, sich im Koop-Modus gegenseitig zu treten.

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208. Kirby Mass Attack (2011)

Kirby-Spiele sind bekanntlich entweder extrem konservativ oder ziemlich experimentell. Kirby Mass Attack fällt in letztere Sparte und holt alles aus seinem komplett Touchscreen-basierten Spielprinzip heraus. Außerdem: Statt einem Kirby schmücken hier bis zu zehn Kirbys den Bildschirm? Count me in!

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207. Mario Kart 7 (2011)

Mario Kart 7 verfeinerte und perfektionierte die Mechaniken der Reihe so sehr, dass ich sämtliche vorherigen Teile nur noch bedingt genießen kann. Vielleicht wäre es höher, hätte Mario Kart 8 nicht die Fahrphysik seines Vorgängers genommen und alle sonstigen Regler auf Anschlag gedreht. Trotz einiger schwächerer Strecken und einer vergleichsweise kühlen Fassade ist Mario Kart 7 einer der besten Ableger der Reihe.

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206. Batman: Arkham Origins (2013)

Arkham Origins ist ein wenig das schwarze Schaf der Reihe. Und auch wenn ich es selbst nicht so sehr mochte wie den Rest, ist es immer noch eine überaus solide Iteration der erfolgreichen Formel ohne viele Experimente.

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205. Soul Calibur VI (2018)

Soul Calibur VI ist das erste Soul Calibur seit dem zweiten Teil, das sich anfühlt wie ein Soul Calibur mit Herz und Seele. Aus irgendeinem Grund ist Soul Calibur die einzige Fighting Game-Reihe (neben Super Smash Bros.), in die ich jemals mehr als nur ein rudimentäres Zeitinvestment gesteckt habe. Es sind vor allem die Charaktere, die das Fundament aus bewaffnetem Zweikampf tragen – und im sechsten Teil steht dieses Fundament äußerst stabil.

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204. Bioshock Infinite (2013)

Bioshock Infinite fand ich spielerisch deutlich langweiliger als die ersten Teile der Reihe. Es wirkt wie ein generischer Shooter und hat die Flexibilität der Vorgänger verloren. Die Erzählung und das faszinierende Setting retten jedoch den Tag… Trotz einiger Stellen, bei denen ich mir bis heute nicht sicher bin, wie viel Sinn sie tatsächlich ergeben.

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203. Kirby: Triple Deluxe (2014)

Ja, die traditionellen Kirby-Platformer sind häufig konservativ – wie auch dieser. Jedoch machte sich in diesem Jahrzehnt ein neues Maß an Qualität und Abwechslungsreichtum in der gewohnten Formel breit, wie es sie zuvor nicht gab. Triple Deluxe ist da noch der schwächste der drei herausragenden Kirby-Platformer – einfach, weil es trotz einiger 3D-Spielereien am wenigsten ambitioniert wirkt.

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202. Zanki Zero: Last Beginning (2018)

Das größte Highlight ist die wunderbar abgefahrene Grundidee: Klone der letzten acht Menschen auf der Erde altern binnen dreizehn Tagen vom Kindes- bis zum Rentenalter und streifen mit massig Survival-Mechaniken durch Dungeons. Die persönlichen Geschichten der (mitsamt all ihrer Erinnerungen) immer wieder neugeborenen Klone sind überraschend ergreifend. Generell ist Zanki Zero großartig geschrieben. Wären die eintönigen Dungeons spannender, stünde es deutlich höher.

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201. Donut County (2018)

Das alles verschlingende Loch von Donut County wirkt auf seltsame Weise meditativ. Mit seinen circa 90 Minuten Spieldauer ist Donut County ein leckerer Snack für Zwischendurch. Man hätte aus der Loch-Mechanik aber doch ein wenig mehr machen können. Die wenigen vorhandenen Rätsel lockern das Sortieren von Gegenständen von klein nach groß gut auf. Wieso nicht mehr davon?

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