Inhaltsverzeichnis:

#500 bis #451
#450 bis #401 
#400 bis #351
#350 bis #301
#300 bis #251 (aktuelle Seite)
#250 bis #201
#200 bis #151
#150 bis #101
#100 bis #51
#50 bis #1

300. Snake Pass (2017)

So sehr ich Snake Pass lieben wollte – ich konnte es nie lange spielen, ohne mir auf frustrierende Weise die Finger zu verknoten. Das Wickeln und Schlängeln ist eine wunderbare Subversion des 3D Platformer-Genres. Die lichten Momente dieses süßen Spiels sorgen dafür, dass ich es doch ganz gern mag.

300

299. Divinity Original Sin 2 (2017)

Bevor ihr mir den Kopf abreißt: Ich mag Divinity Original Sin 2. Ich schätze die unglaubliche Komplexität der narrativen Strukturen, die Qualität der Texte und den Detailgrad der Welt. Was ich nicht schätze: Dass Divinity diese Komplexität auch auf seine RPG-Systeme ausweitet. Das rundenbasierte Kampfsystem war mir selbst acht Stunden nach Einstieg noch ein Enigma. Jedes Gefecht bremste meine Freude an der Handlung und meine eigene Inkompetenz brach die Immersion, einen versierten Heldentrupp zu steuern. Ein Spielmodus mit stark simplifizierten Kämpfen würde mich hier total abholen.

299

298. Morphite (2017)

Es wurde mir als No Man’s Sky meets Metroid Prime angepriesen und… naja, so ganz falsch war das nicht. Die Switch-Performance ist unter aller Sau – dass ich dennoch große Freude an der Erkundung des Weltraums in Lo-Fi-Grafik hatte, spricht Bände.

298

297. Mario + Rabbids: Kingdom Battle (2017)

Das XCOM für Casuals wie mich. Ich find die Rabbids eigentlich zum Kotzen, aber der Charme der Mario-Reihe gleicht das erstaunlich gut aus. Irgendwann wurde es mir doch zu langatmig, weil eintönig, aber der Abschied war kein bitterer.

297

296. Grindstone (2019)

Eines der traditionelleren Mobile Games im Apple Arcade-Portfolio. Grindstone inszeniert eine Gratwanderung im Puzzlenetz, basierend auf Mustererkennung und Risikomanagement. Spaßig und elegant, aber kein Meilenstein.

296

295. South Park: The Stick of Truth (2014)

Gib mir Paper Mario und ich gehöre dir. Ich würde jetzt gern irgendeine gewitzte South Park-Kritik oder -Relativierung anbringen, aber… Eigentlich hat mir das South Park-Korsett überraschend gut gefallen. Vor allem weil es so göttlich adaptiert wurde – war eine Adaption visuell je so nah an ihrer Vorlage?

295

294. The Lion’s Song (2016)

Mit Point and Click-Adventures kann man mich bekanntlich jagen. Dass dieser Abstecher ins Wien der Jahrhundertwende mir trotzdem so gut gefallen hat, überraschte mich selbst ein wenig. Generell gefallen mir Adventures besser, wenn sie die Rätsel einfach fallenlassen und sich komplett auf eine tolle Erzählung konzentrieren – so wie The Lion’s Song es vormacht.

294

293. Crystar (2018)

Ein JRPG mit segmentierter Hack and Slash-Levelstruktur. Spielerisch reißt es keine Bäume aus; selbst das simple Action Gameplay ist eher starr. Die große Stärke ist die bitter-düstere Atmosphäre, getragen von einer introspektiven Tragödie voller Melancholie und Schmerz. Der fantasievolle Gothic-Look sowie das leuchtende surreale Weltdesign verleihen Crystar dennoch eine gewisse Leichtfüßigkeit.

293

292. The Legend of Zelda: Skyward Sword (2011)

Bevor ich diese Liste begann, hätte ich erwartet, dass Skyward Sword deutlich weiter unten auftauchen würde. Das grässliche Pacing und geradezu erniedrigende Handholding hat tiefe Narben hinterlassen. Bei der hundertsten Textbox, die mir erklärte, wo ich Beute XY im Inventar finde, verspürte ich physischen Schmerz tief in mir. Aber… *seufz* es ist halt immer noch Zelda. Die Dungeons sind super, die Puzzles auf der Oberwelt sind super, die Himmelswelt ist komplett bescheuert, aber irgendwie liebenswert… Bitte gebt mir einfach einen Switch-Port ohne das Handholding, danke!

292

291. Ni No Kuni: Wrath of the White Witch (2011)

Vielleicht eines der schönsten Spiele der letzten Konsolengeneration. Leider sind Exposition, Kämpfe und dieses… Herzsystem so zäh und träge, dass Ni No Kuni ein Königreich für einen Energy Drink war. (Wenn ich die Expositon bemängle, möchte ich übrigens die sagenhaften ersten 45 Minuten ausklammern.)

291

290. Tetris 99 (2019)

Nach dem 2018er Tetris Effect dachte ich, man hätte dem alten Pferd so langsam alle Tricks beigebracht; und plötzlich kam ein Tetris Battle Royale daher. Der Battle Royale-Aspekt beeinträchtigt die Kernerfahrung – wenn er sie denn beeinträchtigt – häufig auf eine Weise, die ich in meiner Tetris Experience nur bedingt zu schätzen weiß. Auch der sehr rudimentäre Look wirkt gerade nach der Explosion eines Tetris Effect etwas langweilig. Es gibt sicherlich Leute, die Tetris 99 auf Platz 1 ihrer Liste sehen würden, aber ich pack es jetzt hierhin.

290

289. Wipeout 2048 (2012)

Einer der besseren Future Racer, die ich in meinem Leben gespielt habe – wenn auch kein F-Zero GX. (Welches Spiel ist das schon?) Allein als Tech-Showcase für die PS Vita war Wipeout 2048 echt beeindruckend.

289

288. Far Cry 3: Blood Dragon (2013)

Irgendwie mag ich bei der Far Cry-Reihe nur die Spin-Offs. Blood Dragon hat eine komfortabel reduzierte Open World, deren repetitiver Loop genau dann endet, wenn er fad wird. Den Humor fand ich anno 2013 zum Schreien – heute ist er immer noch super, hat sich über die Jahre aber etwas abgenutzt.

288

287. Heart Star (2017)

Ein kurzweiliger Puzzle-Platformer in Game Boy Color-Ästhetik. Erfindet das Rad nicht neu, ist aber süß, simpel und auf dem Smartphone perfekt für Zwischendurch. Schließlich sind die Level nie größer als ein Bildschirmausschnitt.

287

286. Halo 5: Guardians (2015)

Ein gewohnt toller Multiplayer, den ich aufgrund der Master Chief Collection relativ spärlich gespielt habe. Aber was ist bitte bei der Kampagne schiefgelaufen? Ich bin ja offen für Experimente, aber nicht, wenn diese so brachial schiefgehen: Die neuen Protagonisten haben einen Bruchteil des Charismas des gesichtslosen(!) Master Chief. Der enorme Fokus auf Koop tat auch dem Spieldesign nicht gut. All das eingebettet in eine wirre Geschichte, die selbst Final Fantasy XIII neidisch werden lässt – wow.

286

285. Virginia (2016)

Wenn ihr Virginia nicht mögt, habt ihr es einfach nicht verstanden! So wie ich vielleicht. Fragt mich nicht, was genau in diesem Spiel passiert ist. Aber die Art und Weise, wie Virginia filmische Techniken wie Schnitte und Szenenwechsel in ein Spiel einbettet, ist wirklich originell und unterhält über die knapp 90 Minuten im Alleingang.

285

284. Cosmic Star Heroine (2017)

Unter den Indie-JRPGs ist Cosmic Star Heroine eher traditionell. Plot, Welt und Charaktere begeistern mich nur mäßig. Dafür ist das Gameplay – insbesondere das Kampfsystem – spannender als in jeglichen der mutmaßlichen SNES-Vorbilder.

284

283. Card of Darkness (2019)

Ein minimalistisches Kartenspiel, erfrischend vermischt mit kleinen Taktik-RPG-ähnlichen Spielfeldern. Es ist beeindruckend, wie viel Card of Darkness auf seinem simplen Fundament errichtet. Letztendlich wurde mir die inhärente Unvorhersehbarkeit ein wenig störend. Auch die besten Konzepte haben ihre Fehlerchen.

283

282. Knight Terrors (2017)

Ich habe nicht unbedingt den Referenzrahmen, um hier den besten Endlos-Runner zu küren, aber ich sag jetzt einfach mal: Knight Terrors ist der zweitbeste. So gut, dass es mich im Alleingang von diesem „billigen Mobile-Ersatz“ für richtige Platformer als vollwertiges Genre überzeugt hat. Kurzweiliger, fesselnder Arcade-Spaß mit cooler Retro-Gothic-Ästhetik!

282

281. Tumbleseed (2017)

Meine Freundin bezeichnet Tumbleseed als „das ultimative Nooo-Game“ – akkurater hätte ich es nicht ausdrücken kann. Dabei stecken Wackeln und Stolpern doch schon im Namen. Ich liebe Tumbleseeds einzigartiges Konzept, den Nervenkitzel und das ASMR-verdächtige Sounddesign; aber scheiße, ist dieses Spiel teilweise unberechenbar, überfordernd und frustrierend.

281

280. Dragon Quest Heroes II (2016)

Ein weiteres Dynasty Warriors-Spinoff. Diesmal mit sehr ambitionierter Open World und halbwegs brauchbarer Story. Das sorgt dafür, dass ich tatsächlich investiert in die Welt war und sowas wie tatsächliche Immersion aufkam. Spielerisch war der direkte Vorgänger jedoch deutlich besser – unter anderem, WEIL der mittelmäßige Worldbuilding-Ballast noch nicht auf dessen Schultern lastete.

280

279. Salt and Sanctuary (2016)

Salt and Sanctuary hat Dark Souls SEHR konsequent in 2D umgesetzt – vielleicht ein wenig zu konsequent. Viele Elemente – wie die Kämpfe – funktionierten sehr gut, doch krankt es vor allem an der Übersicht während der Erkundung. Ohne Karte wird es in einem dimensional-bedingt abstrakterem 2D-Spiel schwierig, sich über den gesamten Spielverlauf zu orientieren. Diese Überforderung erstreckt sich auf das komplett überladene und dadurch unmotivierende Level Up-System. Ein tolles Spiel, wenn man bereit ist, einfach den Stecker zu ziehen, sobald es zu anstrengend wird.

279

278. Crackdown 3 (2019)

Eine Sandbox, wie wir sie uns Anfang der 2000er gewünscht hätten. Klingt zynisch, ist aber ein aufrichtiges Kompliment. So stumpf Crackdown 3 sein mag, so spaßig ist es, Chaos in dieser Stadt zu verursachen, deren Name ich schon lange vergessen und mir wahrscheinlich auch nie gemerkt habe – ich war nur für die Doppelsprünge und Explosionen an Bord.

278

277. Gravity Rush (2012)

Eine beeindruckende Handheld-Open World, fünf Jahre vor Breath of the Wild. Das Fliegen (oder eher Fallen) durch Schluchten zwischen Wolkenkratzern gehört zu den coolsten Fortbewegungsarten dieses Jahrzehnts. Ich kann diese Mechanik wirklich nicht genug loben. All der Rest ist solide bis gut – also genug, um eine Ausrede für die Manipulation der Schwerkraft zu haben.

277

276. Blasphemous (2019)

Ein äußerst hübsches und kompetentes 2D-Souls-like wie es im Buche steht. Blasphemous folgt der Souls-Formel um jede Windung, strauchelt aber an genau den wenigen Stellen, an denen es abweicht. Letztendlich waren es vor allem die unzähligen Soforttodfallen außerhalb des Bildschirmbereichs, die mich zur Weißglut trieben.

276

275. Touhou Luna Nights (2019)

Ein Metroidvania im üppigen Arcade-Stil. Bunt, aufgedreht, Effektfeuerwerk an jeder Ecke. Ich weiß nicht, worum es in diesem Universum voller kämpfender minderjähriger Mädchen geht, aber Leute: Ich kann die Zeit anhalten, tausend Messer in der Luft einfrieren und dann auf diesen Messern laufen. Geht es noch cooler!? Und diese Bosskämpfe erst… Schönste Sidescrolling-Bullethell.

275

274. Metroid: Other M (2010)

Man hätte dieses schwarze Schaf viel weiter unten vermutet, doch diese Liste steckt voller Überraschungen! Ich habe Other M drei Anläufe geben müssen, bis ich es in einer einzigen achtstündigen Sitzung verschlungen habe. Die gewaltigen Schwächen der Wiimote-Steuerung (3D-Action mit Steuerkreuz!?) und Samus‘ lächerliche Charakterisierung verbergen ein äußerst kompetentes Action-Spektakel.

274

273. FEZ (2012)

Das Drehen der gesamten Spielwelt um ihre eigene Achse und der dadurch entstehende Surrealismus sind bis heute ein Novum. Diese Experimentierfreudigkeit mündet häufig in Orientierungslosigkeit und Chaos, macht die kunterbunte Traumwelt aber nicht weniger ansprechend. Ein Augenschmaus auf dem leuchtenden Display der PS Vita.

273

272. Anodyne (2013)

Weder sonderlich spaßig, noch handwerklich stabil, strotzt Anodyne vor Originalität und seltsamen Ideen. Wirre Mixturen aus Fantasy und urbaner Postmoderne finde ich grundsätzlich faszinierend.

272

271. Spec Ops: The Line (2012)

Es macht mehr Spaß, über Spec Ops: The Line zu reden, als es tatsächlich zu spielen. Ja, die Szene mit dem weißen Phosphor (und viele andere kriegskritische Aspekte) sind bis heute wegweisend. Doch sind YouTube Essays spannender als die TPS-Kampagne selbst.

271

270. Entwined (2014)

Ein Konzept der Harmonie, ohne Ecken und Kanten vollzogen. Man hätte sicherlich mehr aus den simultan gesteuerten Vögeln herausholen können, doch genießt Entwined in seiner reduzierten Natur angenehm geringen Ballast.

270

269. Mafia III (2016)

Gib mir ein 60s Setting und ich gehöre dir. Wunderbares Intro! Wunderbarer Soundtrack! Und dann riecht es irgendwie faul. Schade, dass Mafia II in allen Belangen wie das fortschrittlichere Spiel wirkt… Bis auf die „moderne“ Open World Skinner Box. Aber schön, dass Mafia III versucht hat, etwas Konstruktives über Rassismus und Krieg beizutragen. Ist für AAA Games ja auch nicht selbstverständlich.

269

268. Indivisible (2019)

Achtung, sehr grober Vergleich: Paper Mario-ähnliches aktives Kampfsystem im Korsett von Final Fantasy XIII. Wieso? Das Kampfsystem zwischen Rundenbasis und Echtzeit ist frisch und spannend – zusammen mit der hübsch gezeichneten Optik trägt es Indivisible fast im Alleingang. Die Progression jedoch ist nahezu komplett linear, ohne die Vorteile eines linearen Spiels auszureizen. Story und Charaktere sind deutlich simpler und nahbarer als z.B. in FFXIII; und dabei vielleicht ein Stück zu austauschbar für ein langes RPG.

268

267. Kirby’s Epic Yarn (2010)

Einer der wenigen Fälle, in denen geringer Anspruch aktiv das Gesamtwerk herunterzieht. Aber: Selbst für Kirby-Verhältnisse ist Epic Yarn überdurchschnittlich süß und spielerisch ist es auch mal etwas anderes als das gewohnte Aufsaugen von Gegnern.

267

266. Final Fantasy XIII-2 (2011)

Final Fantasy XIII-2 lässt erahnen, wie gut FFXIII gewesen wäre, hätte jemand dessen Spielzeit gedrittelt. Nun, die Erzählung ist hier ebenfalls deutlich weniger panne – das hilft natürlich. Aber wow, FFXIII-2 ist wirklich ein gutes modernes JRPG und atemberaubend hübsch für seine Zeit.

266

265. Atomik: RunGunJumpGun (2016)

Atomik hat geschafft, was selbst Super Mario Run nicht vermochte: Es zeigte mir, wie großartig Endless Runner sein können! Jeder Level ist minutiös gestaltet und beinhaltet eine kompakte anspruchsvolle Herausforderung. Das konstante Abwägen zwischen Schießen nach unten (fliegen) und nach vorne (angreifen) ist genial. Ich stehe außerdem auf die heiße schmutzige Pixelart.

265

264. Bioshock 2 (2010)

Ich war nie der größte Bioshock-Fan und habe die Reihe erst viel zu spät nachgeholt. Bioshock 2 hat von allen drei Teilen den geringsten Eindruck hinterlassen, bereitete mir aber spielerisch den meisten Spaß.

264

263. Quantum Break (2016)

Angeblich eine der besten Zeitreisegeschichten aller Zeiten – für mich ein faszinierendes Enigma. Vielleicht habe ich die wirre Geschichte nur partiell verstanden, weil ich bei der TV-Serie jedes Mal komplett abgeschaltet habe. Selten habe ich so einen Scheiß gesehen. Die Zeitreise-Fähigkeiten des White Dude-Protagonisten waren das Beste an Quantum Break – letztendlich aber auch nur Teil eines maßlos durchschnittlichen Third Person-Shooters.

263

262. Katana Zero (2019)

Überraschenderweise hielt mich ausgerechnet die Erzählung dieses Hardcore-Action-Spiels bei der Stange. Sehr schön geschrieben, originell um die eigentlichen Level geschlungen, bis zur letzten Minute spannend. Die Action wirkt im Vergleich wie mäßig originelles Beiwerk.

262

261. Velocity 2X (2014)

Supercooles Arcade-Spiel, das eine vertikale Bullethell mit schneller Sidescrolling Run and Gun-Action kombiniert. Spielt sich extrem flüssig, hat einen eigenen Stil und bleibt trotz einiger Eintönigkeit bis zum Ende motivierend. Die Sidescrolling-Passagen bieten eine grobe Blaupause für meinen Wunsch an zukünftige 2D-Metroids.

261

260. Valiant Hearts: The Great War (2014)

Schade, dass Ubisoft die wunderbare Ubiart-Engine nach Valiant Hearts nie wieder für ähnliche Projekte genutzt hat. Die düstere, aber leicht verdauliche Erzählung über den ersten Weltkrieg ist eine charmante Anomalie im Portfolio des Publishers. Ich war kein großer Fan der Rätsel, mochte das Spiel dennoch sehr.

260

259. Just Dance 2015 (2014)

Der einzige Just Dance-Ableger, den ich je selbst besaß. Oftmals belächelt, bietet Just Dance eine erstklassige Multiplayer-Erfahrung für Jedermann, die man kaum woanders findet. Es verkauft sich zurecht so gut.

259

258. ICEY (2016)

Dieses 2D-Hack and Slash mit unzuverlässigem Erzähler klang in seiner Beschreibung deutlich aufregender. Es beweist, dass ein unzuverlässiger Erzähler allein kein The Stanley Parable macht. Dennoch ein schönes Experiment ohne eklatante Schwächen.

258

257. Hyrule Warriors (2014)

Das zweithöchste Dynasty Warriors-Spinoff auf dieser Liste! Absoluter Fanservice-Porno mit süchtig machender Action-Spirale, die sich ideal als Podcast-Begleitung eignet. Für ein Warriors-Spiel ist es außerdem ungewöhnlich hübsch.

257

256. Trackmania Turbo (2016)

In Post-Minecraft-Zeiten, in denen nutzererstellte Inhalte an jeder Ecke aufploppen, ist Trackmania nicht mehr der Anarchist, der es einst war. Dennoch ist auch der aktuellste Teil ein toller Arcade-Racer mit potentiell unendlich viel Spielspaß, den ich nicht im Ansatz ausgeschöpft habe.

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255. Blair Witch (2019)

Ich bin mir bis heute nicht sicher, wie Blair Witch das mit der Wegführung hinbekommen hat. Das Verlaufen im Wald wirkt 100 Prozent echt, aber irgendwie gelangte ich am Ende stets ans Ziel. Schauriger Horror mit einer überraschend gelungenen Charaktererzählung über PTSD und dem vielleicht bestumgesetzten Hund der Spielegeschichte.

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254. Ashen (2018)

Von allen Dark Souls-Klonen fängt Ashen am besten die Atmosphäre der From Software-Vorbilder ein, ohne sie zu auffällig zu kopieren. Gleichzeitig implementiert es den Multiplayer-Aspekt noch konsequenter und organischer. Die Herausforderung war für mich stellenweise nicht fair genug ausbalanciert, um bis zum Ende zu tragen. Das könnte aber auch der grenzwertigen Performance auf der Standard-Xbox One geschuldet sein.

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253. The Wolf Among Us (2013)

Das einzige Telltale-Spiel, das mich je über die erste Folge hinaus fesseln konnte. Der grundlegende Ansatz der urbanen Märchenwelt sowie die vielschichtigen, einzigartigen Charaktere trugen das gesamte Spiel.

253

252. The Wonderful 101 (2013)

Ich liebe alles an The Wonderful 101 außer sein Pacing. Sogar das chaotische Kampfsystem konnte ich ertragen, bis das Spiel einfach 50 Prozent zu lang wurde. Allein für den Japan-Faktor auf Level 9000 (alter Schwede, der finale Bosskampf) kann ich The Wonderful 101 aber nur mögen.

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251. ReCore (2016)

ReCore war mein Kaufgrund für die Xbox One. Hätte ich doch nur gewartet, bis das Spiel erschien, anstatt mich vom Marketing beeinflussen zu lassen. („Von den Machern von Metroid Prime.“) Dennoch kann ich ReCore nicht hassen. Es strahlt diese Unschuld der sechsten Konsolengeneration aus. ReCore ist ein einladendes Action-Adventure klassischer Machart, wie wir sie heute selten sehen. Es hat sogar massig 3D-Platforming! Das Kampfsystem hätte jedoch ein wenig komplexer sein dürfen als „blauer Schuss gegen blauen Gegner“.

ReCore Inquisitive Mack

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