Inhaltsverzeichnis:

#500 bis #451
#450 bis #401 
#400 bis #351
#350 bis #301 (aktuelle Seite)
#300 bis #251
#250 bis #201
#200 bis #151
#150 bis #101
#100 bis #51
#50 bis #1

350. Assemble with Care (2019)

Ein kurzes Spiel über kleinteilige Reparaturen fremder persönlicher Gegenstände. Hinter jedem Gegenstand steckt eine charmante Minigeschichte. Überhaupt ist Assemble with Care einfach nur warm, entspannend und originell.

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349. Freedom Planet (2014)

Ein aufwendiger 16 Bit Sonic-Klon mit weniger Speed, aber noch mehr Erkundung. Freedom Planet sprüht vor SEGA Genesis-Charme. Die Cutscenes zwischen den Leveln treiben stattdessen den Kitsch des 2000er-Sonic auf die Spitze. Zum Glück sind sie komplett überspringbar – auch wenn das laienhafte Voice Acting pures Gold für Trashfans ist.

349

348. Wheels of Aurelia (2016)

Ich fahre im echten Leben äußerst ungern Auto. In Spielen jedoch bieten Kurztrips mit Beifahrer eine narrative Prämisse, die mir immer willkommen ist. Das Setting im Italien der 70er ist sogar noch einen Tick charmanter als die netten (häufig feministischen) Erzählstränge, in die unsere hilfsbereite Protagonistin gezogen wird.

348

347. Wargroove (2019)

Wargroove wirkt wie ein sicherer Hit für Fans japanischer Taktik-RPGs. Durch das mühselige langsame Ausbilden neuer Einheiten im Kampf kommt aber kein angenehmer Flow auf. Generell wirkt Wargroove zu generisch, zu sehr wie ein Fangame. Ich habe gehört, es hätte irgendwann einen großen Patch gegeben, der ALLES umgewälzt hat, aber den habe ich bisher nicht gespielt.

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346. Absolver (2017)

In Dark Souls empfand ich die Kämpfe gegen fremde Mitspielende immer als störend. Packt man diese Nahkämpfe auf Leben und Tod in eine Multiplayer-Open-World, funktioniert das Konzept… zumindest als interessantes Experiment. Ganz ehrlich – das Kampfsystem eines Spiels, das sich komplett um Multiplayer-Kampfkunst dreht, sollte MINDESTENS auf dem Level eines Dark Souls sein. Doch immerhin bietet Absolver mehr Ausdrucksmöglichkeiten im unbewaffneten Kampfstil.

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345. Hexologic (2018)

Ein simples, aber cooles Puzzle Game. Sehr zahlen- und rechengetrieben. Könnte auch als Hausaufgabe in der Schule durchgehen und würde genauso gut analog funktionieren. Das hält mich aber nicht auf, es hier zu platzieren.

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344. Subsurface Circular (2017)

Eine Cyberpunk-Visual Novel, in der Roboter sich untereinander über ihre sozialen und „emotionalen“ Konflikte austauschen. Gibt es das Konzept irgendwo anders? Nicht das aufregendste Spiel, aber cool inszeniert und originell.

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343. Where the Water Tastes Like Wine (2018)

Eine Kurzgeschichtensammlung fiktiver amerikanischer Folklore, die über den Spielverlauf durch mündliche Überlieferung zunehmend verfremdet wird. Sehr interessant, aber etwas zäh. Unter anderem, weil die Kommunikation mit NPCs – entgegen der Ambitionen flexibel zu sein – unnatürlich und rigide wirkt.

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342. Deadly Premonition (2010)

Ich weiß Charme dieses modernen Trash-Klassikers durchaus zu schätzen. Sogar das Gameplay trägt dazu bei und war gar nicht SO scheiße wie erwartet. Dennoch reichte es mir nach wenigen Stunden. Zach, ich glaube, meine Toleranz für Jank ist nicht hoch genug.

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341. The Messenger (2018)

Nur wenige Spiele haben mich in den letzten Jahren so zur Weißglut getrieben wie The Messenger in seinen schlimmsten Momenten. Ein knallharter Ninja Gaiden-ähnlicher Platformer? Gut! Ninja Gaiden-Gameplay in eine viel zu backtracking-lastige Metroidvania-Welt gepresst? Furchtbar! Hier funktioniert das Konzept vorne und hinten nicht. Wie kann man so einen guten Start derartig verhunzen?

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340. NES Remix 2 (2014)

Der Name hält, was er verspricht. Diese Sammlung von Fetzen verschiedenster NES-Klassiker ist allein deshalb faszinierend, weil sie uns diese alten Perlen komplett subversiv präsentiert. Das Ganze hat kaum mehr Tiefgang als eine Minispielsammlung, aber es ist eine der besseren dieses Genres.

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339. NES Remix (2013)

Dasselbe wie der Nachfolger, mit anderen Spielen und ebenso gelungen. Ich frage mich, wie ein SNES Remix aussehen könnte. Denn auch wenn die Remixes das archaische Feeling der NES-Klassiker entlasten, ist das Quellmaterial doch leicht angestaubt.

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338. Forza Motorsport 4 (2011)

Forza könnte VIEL höher in der Liste auftauchen, aber es ist halt doch immer dasselbe und „nur“ eine Rennsimulation, wie sie schon auf Computern der Kreidezeit existierten. Forza 4 ist sicherlich besser als Forza 3, aber der Wow-Effekt schwindet.

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337. Owlboy (2016)

Wieso gab es so einen großen Hype um dieses Ding? Ja, die Pixelart ist von einem anderen Stern. Doch spielerisch würde Owlboy selbst Eulen bei Nacht einschlafen lassen. Owlboy versucht, ein cineastisches, lineares Story Game zu sein. Aber irgendwie geht dieses Konzept in 2D (und mit einer mittelmäßigen Erzählung) nur bedingt auf.

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336. Oxenfree (2016)

Das flüssig ins Gameplay integrierte Dialogsystem ist bis heute hervorragend. Abgesehen davon weiß ich nicht genau, was Oxenfree aus der Masse narrativer Spiele hervorhebt.

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335. My Friend Pedro (2019)

Macht sich gut in Trailern und der ersten Spielstunde. Dann wird selbst diese krasse Slowmotion-Action eintönig. Außerdem: Wieso gibt es später so viel mittelmäßiges Platforming? Dafür bin ich nicht angetreten. Auch das Highscore-System wirkt sehr rigide und motiviert dadurch kaum.

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334. New Super Mario Bros. U (2012)

Der beste Teil der New Super Mario Bros-Reihe, aber immer noch charmant wie ein Dreamworks-Film der späten 2000er. Spielerisch ist das Ding ein solides 2D-Mario, vielleicht sogar mehr als solide. Aber meine Güte, diese Art Direction ist beim vierten Ableger in sechs Jahren noch langweiliger als zu ihrer Geburt.

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333. Cadence of Hyrule (2019)

Cadence of Hyrule SOLLTE ich viel cooler finden. Die grundlegende Spielidee in Kombination mit Zelda-Musik klingt nach einem Traumpaar. Ich habe es gern bis zum Ende gespielt, aber mitunter wurde es – vielleicht gerade durch den geringeren Anspruch im Vergleich zur Necrodancer-Vorlage – etwas eintönig. Ich war zufrieden, es nach meinem ersten Durchgang zur Seite zu legen.

333

332. Bot Vice (2016)

Wild Guns in neuem Gewand. Ein klassisches Spielprinzip gut umgesetzt. Viele Nachahmer dieses Großvaters der Deckungsshooter gibt es selbst heute nicht. Nette GBA-ähnliche Optik, kurzweiliger Arcade-Spaß ohne viel Varianz.

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331. Monster Boy and the Cursed Kingdom (2018)

Das grandiose Remake von Wonder Boy III: The Dragon’s Trap taucht NICHT auf dieser Liste auf, doch Monster Boy ist ein Wonder Boy-Nachfolger im Geiste. Auch Monster Boy ist spielerisch konsequent retro und hebt sich damit von anderen modernen Metroidvanias ab. Die Hochglanz-Optik im Cartoon-Stil ist für mich einen Hauch zu generisch – gerade im Vergleich zum Wonder Boy III-Remake. Dadurch wirkt das gesamte Spiel ein wenig charakterlos.

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330. Puyo Puyo Tetris (2014)

Puyo Puyo und Tetris ohne viele Schnörkel. Geil! Lässt mich keine meterhohen Freudensprünge vollführen, aber was konnte hier bitte schiefgehen? Genau, nichts!

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329. Life is Strange: Before the Storm (2017)

Der Erstling ist einer der großen Überraschungshits dieses Jahrzehnts. Wie konnte das Prequel so weit von dieser Glanzleistung abweichen? War das Teenage Writing im Original schon das schwächste Glied der narrativen Kette, so dreht Before the Storm den Fremdschamregler auf 11. Das Spiel beginnt damit, dass Chloe über einen Zaun springt und diesem Zaun beide Mittelfinger zeigt. Muss ich noch mehr sagen? Gleichzeitig hatte Before the Storm viele lichte Momente.

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328. Slay the Spire (2019)

Slay the Spire finde ich ganz hervorragend… Bis ich verliere und von vorn beginnen muss. Ich habe bekanntlich nicht die Ausdauer für Roguelikes. Komme ich bei schnellen Action-Spielen wie Dead Cells noch halbwegs mit der Wiederholung zurecht, so verließ mich beim langsamen und methodischen Slay the Spire sehr schnell die Motivation.

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327. Tokyo Mirage Sessions #FE (2015)

So eine skurrile Mischung sollte eigentlich per se belohnt werden. Viele der RPG-Systeme sind außerdem interessanter umgesetzt als in der engsten Vorlage Persona 4. Leider ist die Handlung (wer hätte es bei einer Geschichte über J-Pop Idols gedacht) kompletter Stuss. Auch das spielerische Pacing trägt nicht über mehr als zwanzig Stunden. Hauptschuld daran trägt das ständige Verlassen und Wiederbetreten der Dungeons. In Kombination mit horrenden Ladezeiten auf der Wii U ist das echt eine harte Geduldsprobe.

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326. Layers of Fear (2016)

Mir sind wenige Spiele bekannt, die uns derart elegant in die Irre führen und immer wieder überraschen. Dass Layers of Fear ansonsten nicht viel zu bieten hat, ist nicht allzu schlimm, doch leidet es als Horrorspiel ein wenig unter der fehlenden Bedrohung. Was für P.T. in komprimierter Form funktionierte, wird über fünf bis sechs Stunden etwas fad. Aber besser so, als aufgesetzte frustrierende Monsterbegegnungen einzubauen.

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325. Ever Oasis (2017)

Neue Nintendo-Franchises sind selten, aber nicht so selten wie viele oft denken. Ever Oasis ging einfach nur gnadenlos unter. Das RPG mit Stadtmanagement hätte genug Charme gehabt, um zum Hit zu werden. Aber wieso erschien ein so ambitioniertes Spiel Mitte 2017 für den 3DS? Das Miniaturformat bremst das enorme Immersionspotential, das Ever Oasis innewohnt. Abenteuer wie dieses sind nichts für winzige Bildschirme und verkrampfte Fingergelenke.

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324. Uncharted: The Lost Legacy (2017)

So sehr ich die Dynamik zwischen den Protagonistinnen zu schätzen weiß – The Lost Legacy packte mich zu keiner Zeit wie Uncharted 4. Der uniforme Dschungel, der das Gros des Spiels ausmacht, wirkt für eine Reihe über opulente Weltreisen auch etwas eintönig.

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323. Kirby and the Rainbow Curse (2015)

So ein wunderschönes Spiel! Wunderschön! Und dann MUSS ich mit den mickrigen, blassen 480p des Wii U-Gamepads Vorlieb nehmen! Anders kann ich das Spiel schließlich nicht steuern. Abgesehen davon ist Rainbow Curse wie Canvas Curse auf dem Nintendo DS – nur müder und aufgeblähter.

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322. Guildlings (2019)

Guildlings hat viele tolle Ideen, die es behäbig umsetzt. Ein JRPG in einer fantastisch-modernen Welt, rund um magische Smartphones. Die Charaktere sind so charmant wie der Grafikstil. Das Kampfsystem ersetzt Gewalt durch Originalität, doch strauchelt die Ambition bereits an dieser Stelle und driftet zuweilen in Belanglosigkeit ab. Insgesamt schlaucht aber vor allem die übergreifend langsame Spielgeschwindigkeit.

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321. Call of Duty: Black Ops (2010)

So ermüdend die jährliche Militärpropaganda auch sein mag – an sich ist Call of Duty wie eine gut geölte Maschine. Black Ops habe ich Jahre später aus Jux und Tollerei nachgeholt und hatte für einige Stunden meinen Spaß. Muss ich nicht jeden Tag spielen, aber ich kann die Popularität der Marke bedingt nachvollziehen.

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320. The Swapper (2013)

Ein Metroidvania mit Rätseln als alleinige Kernmechanik ist generell lobenswert. Dann sind die Rätsel auch noch großartig! Und die Welt wahnsinnig atmosphärisch! Auf Dauer wird genau diese Isolation unter dutzenden einsamen Rätseln eintönig, aber sofern es keine größeren Kritikpunkte gibt…

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319. The Unfinished Swan (2012)

The Unfinished Swan bewegt sich irgendwo zwischen Minimalismus und beeindruckenden narrativen Ideen. Ich weiß beileibe nicht mehr, was die einzelnen Ideen mit der Erzählung zu tun hatten – aber selbst, ohne diese Metaphern so weit rückblickend zu verstehen, erinnere ich mich gern an den aufregenden Kram, den The Unfinished Swan abgezogen hat.

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318. Limbo (2010)

Der überragende Ruf der Playdead-Spiele hat sich mir nie vollends erschlossen. Die nonverbale Erzählweise ist durchaus faszinierend. Atmosphärisch sind die Dinger auch erhaben. Aber meine Güte, musste ich bei Limbo häufig mit dem Schlaf kämpfen…

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317. Gato Roboto (2019)

Ein süßes Metroidvania ohne allzu scharfe Ecken und Kanten – im Positiven wie im Negativen. Dadurch, dass Gato Roboto in unter drei Stunden zu Ende geht, eignet es sich perfekt als Snack. Ich mochte es ziemlich gern, vollführe rückblickend aber keine Freudensprünge.

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316. Thomas Was Alone (2012)

Die geometrischen Formen transportieren die Erzählung zwischen Thomas und seinen Freunden wahrscheinlich besser als komplett modellierte Charaktere es hätten tun können. Allein dafür gebührt dem Spiel Lob. Es ist von vorn bis hinten anregend. Einzig der Minimalismus hält vom großen Wow ab, wenngleich dieser die größte Stärke ist.

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315. N++ (2015)

Der Vorgänger war einer DER Klassiker auf Xbox Live Arcade. Es war integraler Teil der 2D Platformer-Renaissance zum Ende der 2000er und ich habe es geliebt. Jahre später merkte ich beim Nachfolger N++, wie schwammig die schwerelose Physik für die knüppelharten Präzisionsherausforderungen ist. Immerhin hebt N++ sich so von anderen modernen 2D-Platformern ab.

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314. DmC: Devil May Cry (2013)

DmC hat seinen schlechten Ruf nur partiell verdient. Die krasse Edge-Ästhetik sämtlicher Charaktere und die Fremdschäm-Dialoge gehören zurecht auf den Scheiterhaufen. An sich war DmC aber ein gutes Action-Spiel. Es war stellenweise überfrachtet, hat der DMC-Reihe jedoch auch einige coole Elemente wie die Platforming-Passagen hinzugefügt.

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313. Pokémon Link Battle (2014)

Der Vorgänger auf dem Nintendo DS ist eines der unterschätztesten Puzzle Games, die ich kenne. Der 3DS eShop-Nachfolger ist im Prinzip sehr ähnlich, doch die Mobile Game-ähnliche Struktur fasst mich zu sehr mit Samthandschuhen. Sie entschleunigt die eigentliche Puzzle-Action zu sehr.

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312. Red’s Kingdom (2016)

Kennt ihr diese Rutschrätsel aus 2D Action Adventures, die alle hassen? Die, bei denen der Charakter auf Eis rutscht und nicht zu stoppen ist, bis er an eine Wand knallt? Freut euch, denn Red’s Kingdom ist ein ganzes Spiel, dessen Welt ausschließlich aus solchem Gerempel besteht! Ich fand solche Rätsel schon als Kind super (ja ich bin komisch) und deshalb mag ich auch Red’s Kingdom.

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311. Supraland (2019)

Dieses First Person Action Adventure ist spielerisch grundsolides Handwerk. Kreativ ist es leider nur im Ersteindruck. Je länger ich spielte, desto mehr störte mich das Baukastengefühl. Die Welt hat keine Seele, das Leveldesign nur wenige originelle Ideen.

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310. Pathologic 2 (2019)

Nennt mich Casual – Pathologic 2 war mir einfach zu sperrig. Noch nie hat mich ein Spiel fühlen lassen wie den Protagonisten in Dostojewskis Schuld und Sühne; dafür schätze ich Pathologic 2 und seine düstere Kleinstadt sehr. Das eigentliche Spiel konnte mich leider nicht annähernd genug fesseln, um diese beklemmende Paranoia für Stunden am Stück zu umarmen.

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309. Star Wars Jedi: Fallen Order (2019)

Wäre vielleicht höher in der Liste, wäre ich ein größerer Star Wars-Fan. So sehe ich nur ein Spiel mit exzellent animierter und befriedigender Lichtschwert-Action, jedoch ohne viel Feinschliff. Jedi: Fallen Order ist ein wildes Gemisch diverser populärer Spiele, schafft aber in keinem Bereich eine Punktlandung.

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308. Bug Fables (2019)

Ich wollte Bug Fables lieben – allen wegen meines Paper Mario-Stockholm-Syndroms. Bug Fables ist exakt wie die frühen Paper Mario-Titel, nur etwas schwächer in fast jeder Hinsicht. Das heißt: Immer noch sehr solide, aber nicht der erhoffte Heilsbringer. Vor allem die Handlung dümpelt müde vor sich hin. Unvorteilhaft für ein RPG.

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307. Rock Band 4 (2015)

Ich LIEBE Rock Band. So sehr, dass ich mir im Oktober 2017 beim energischen Singen den Fuß gebrochen habe und sechs Wochen nicht laufen konnte. Man spürt beim vierten Ableger leider deutlich, dass das Budget nur einen Bruchteil des Vorgängers betrug. Platze der dritte Teil noch vor hochkarätigen Hits, so watet man hier durch No Name Artists und einige B-Sides großer Bands. Das klingt jetzt so, als hätte ich etwas gegen weniger bekannte Indie Artists – weit gefehlt! Doch im Falle von Rock Band 4 ist die Musik einfach mittelmäßig oder passt nur bedingt zum Spielprinzip. Zusätzlich ist Rock Band 4 äußerst arm an Spielmodi. Ohne meine über 300 DLC-Songs der Xbox 360-Vorgänger wäre diese Ausrede, Rock Band nochmal auf der Current Gen zu spielen, eine Farce. Umso lobenswerter, dass (fast) alle DLCs abwärtskompatibel sind.

307

306. Ghost 1.0 (2016)

Ein äußerst beeindruckendes Budget-Metroidvania. Ich lasse den Preis nicht gern in meine Kritik einfließen, aber wtf? Vollvertonung, massiv viel Inhalt, handgezeichnete Grafik (wenn auch etwas hässlich) für 9,99€!? Ghost 1.0 ist ein absolut kompetentes Metroidvania, das generisch aussieht und zu viel Meme-Humor enthält.

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305. Twofold Inc. (2016)

Ein anregendes Puzzle-Spiel für zwischendurch. Eine Partie Twofold Inc. lässt sich bis zu einem gewissen Punkt gemütlich runterspielen und wird dann schnell so komplex und wirr, dass mein Hirn qualmt. Außerdem mag ich das Sounddesign sehr.

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304. Bleak Sword (2019)

Ich liebe es, wenn Mobile Games kreativ ihre Limitationen umgehen! Souls-like Kämpfe mit nur einem Finger? Funktioniert hervorragend! Wischen zum Ausweichen, kurzes Halten mit anschließendem Wischen zum Angriff, Tippen zum Blocken… Simpel, aber genial! Ein Vorzeigebeispiel für minimalistische Spielereien.

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303. No Man’s Sky (2016)

In einer Parallelwelt mit unbegrenzter Freizeit hätte ich die Faszination dieser geradezu nihilistisch-leeren Welt mehr zu schätzen gewusst. Ich habe No Man’s Sky 2019 nochmal in VR ausprobiert. Ein cooles Erlebnis, aber das nach wie vor scheußliche UI – diesmal in Überlebensgröße – löste bei mir nie zuvor erlebte Klaustrophobie aus – kein Scherz!

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302. Uncharted 3: Drake’s Deception (2011)

Für mich wurden die Hauptteile der Uncharted-Reihe mit jedem Ableger besser. Ich verstehe bis heute nicht, was Leute an Uncharted 2 so überragend finden. Doch der dritte Teil mit seinem größeren Fokus auf Erzählung fern von Dauergeballer in Wäldern gefiel mir echt gut. Auch die Charaktere werden hier noch empathischer definiert.

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301. Islanders (2019)

Ein sehr reduziertes Städtebauspiel – mir persönlich ein wenig ZU reduziert. Ich weiß: Gerade das ist der Punkt von Islanders. Ich fand es in Maßen sehr entspannend, aber irgendwie ist der Funke nie ganz übergesprungen.

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