Inhaltsverzeichnis:

#500 bis #451
#450 bis #401 
#400 bis #351 (aktuelle Seite)
#350 bis #301
#300 bis #251
#250 bis #201
#200 bis #151
#150 bis #101
#100 bis #51
#50 bis #1

400. The Outer Worlds (2019)

Ich liebe Weltraum-Settings, auch dystopische. Doch wie The Outer Worlds das Ganze umsetzt, ist so plump. Schon nach zwei Stunden langweilten mich die Dialoge. Ja, Kapitalismus ist böse, aber für diese Message hätten auch 50 Witze gereicht statt 5000.

400

399. Darksiders (2010)

Zelda, aber für Erwachsene! Auf so eine Phrase können auch nur die Dudes der späten Xbox 360-/PS3-Generation anspringen. Ein nettes Spiel, aber diese Warcraft-Ästhetik fand ich schon immer zum Kotzen. Ernsthaft – wieso sollte ich einen Charakter spielen wollen, der so breit ist wie er hoch ist? (Außer wir reden von Kirby.)

399

398. XCOM: Enemy Unknown (2012)

Eine Kompromissplatzierung. Ich stehe echt auf die Aliens, die auf positive Weise uninspiriert und klischeehaft aussehen. Das Gameplay SOLLTE auch mein Ding sein. Allerdings wird mir XCOM spätestens beim dritten Ausflug zurück in die Basis zu kleinteilig und anstrengend. Vielleicht doch nicht ganz mein Fall.

398

397. XCOM 2 (2016)

Hat ein cooleres Cover-Artwork als der erste Teil (wieso feiere ich das seit Jahren so hart?), aber auch hier habe ich nicht lange durchgehalten. Es liegt nicht an dir, XCOM, es liegt an mir.

397

396. Euclidean Skies (2018)

Kurz umschrieben: Monument Valley in Augmented Reality… oder so ähnlich. Das AR-Feature erweitert das Gameplay auf beeindruckende Weise. Anstatt die Level mit den Fingern zu drehen oder zu zoomen, geht man mit seinem Smartphone einfach ein paar Schritte nach vorne oder zur Seite. Die Puzzles selbst waren mir leider zu eintönig und fummelig.

396

395. Trials Fusion (2014)

Unglaublich befriedigend, wenn es flutscht. Die Schwierigkeitskurve schnellt jedoch so schnell in die Höhe, dass es für Perfektionisten wie mich unerfüllend wird. Eigentlich bin ich niemand, der Spiele kompulsiv auf 100% spielen muss. Wenn es aber auf Abschlusswertungen am Ende solch kurzer Level geht… Belastend.

395

394. Momodora: Reverie Under the Moonlight (2016)

Auch dieses Metroidvania-/2D-Soulslike leidet darunter, dass es so starke Konkurrenz im Genre gibt. Dadurch, dass ich Momodora erst verspätet NACH Meisterwerken wie Hollow Knight gespielt habe, konnte es mich nicht beeindrucken – so solide es auch ist.

394

393. Bomb Chicken (2018)

Eine originelle Idee: Ein Platformer, dessen Figur nicht springen, sondern stattdessen Bomben unters eigene Gesäß legen kann. Der größte Feind von Bomb Chicken ist die Monotonie. Und damit meine ich nicht nur die mäßig abwechslungsreichen Level. Mir ist noch nie so stark aufgefallen, wie sehr das Fehlen eines abwechslungsreichen Soundtracks ein Spiel abstumpfen kann. Es scheint nur ein und dieselbe generische Agententhriller-Melodie in verschiedenen Variationen zu geben. Zum Glück ist Bomb Chicken nicht zu lang.

393

392. Luigi’s Mansion 3 (2019)

Durch den Verzicht auf hirnbetäubendes Handholding ist Luigi’s Mansion 3 immerhin besser als der zweite Teil. Dennoch bleibt es bis zum Ende quasi ein LEGO-Lizenzspiel mit Nintendo-Anstrich: Wenig Anspruch und Abwechslung – Hauptsache viel Kleinkram zum Sammeln. Auch die schaurige Comic-Horror-Atmosphäre des Erstlings hat mit der zunehmenden Bonbonfizierung der Areale und Geister endgültig ihren Biss verloren.

392

391. Yoshi’s New Island (2014)

War der Erstling auf dem SNES noch für seinen 10/10-Soundtrack bekannt, ist das 3DS-Reboot fürs Gegenteil zum Meme geworden. Mit einem Podcast, der vom grässlichen Getröte ablenkt, ist Yoshi’s New Island aber nicht so schlecht wie sein Ruf. Es hat den Beigeschmack einer Auftragsarbeit, ist aber immerhin ein stabiler Lückenfüller geworden.

391

390. Tengami (2014)

Eine der wenigen Wii U-eShop-Perlen. Nun gut, „Perle“ ist übertrieben, aber dieses kurze Adventure hat ein gemütliches Flair mit traditionell-japanischer Ästhetik, die unsere romantisch-verklärte Illusion vom fernen Osten nährt.

390

389. Unruly Heroes (2019)

Rayman Legends ist einer der spaßigsten und hübschesten Platformer dieses Jahrzehnts. Ein Spiel ähnlicher Machart von Teilen desselben Teams – diesmal als Indie und mit China-Setting? Wirkt wie ein sicherer Hit! Unruly Heroes ist tatsächlich ziemlich gut, doch ist es stärker auf Koop und Kämpfe ausgerichtet als Rayman Legends. Für überwiegende Singleplayer (wie mich) war es deshalb deutlich schwächer.

389

388. BoxBoy! (2015)

Der erste Teil einer neuen Reihe, die in wenigen Jahren erstaunlich viele Ableger erhalten sollte. Ein origineller Snack und guter Startpunkt mit wenig Ballaststoffen.

388

387. OlliOlli 2: Welcome to Olliwood (2015)

Ich stehe absolut nicht auf Skate-Spiele in 3D, aber dieser 2D-Trendsport hat es mir angetan. Zumindest bis ich darüber nachgedacht hab, was meine Finger dort gerade am Controller tun. Das gesamte Spiel besteht aus dem Abfeuern absurd unintuitiver Stick- und Button-Kommandos.

387

386. Rise of the Tomb Raider (2015)

Wieso musste die gelungene – wenn auch simple – Formel des ersten Teils durch so viel draufgeklatschten Quatsch verwässert werden? Schon der erste Teil ist lediglich Trends hinterhergerannt, hat diese aber wesentlich kohärenter und eleganter umgesetzt.

386

385. Gears 5 (2019)

Ein sehr kompetenter Third Person-Shooter mit einem Minimum an neuen Ideen. Ansonsten derselbe Brei, der mich bereits letztes Jahrzehnt gelangweilt hat.

Gears 5 Horde Screenshot

384. Geometry Wars 3: Dimensions (2014)

Ah, der Nachfolger zu DEM Xbox Live Arcade-Klassiker überhaupt. Ein wirklich tolles Arcade-Game, an dem ich sicherlich viel mehr Freude hätte, wäre es nicht nur für Bullethell-Jedi konzipiert.

384

383. Bloodstained: Curse of the Moon (2018)

Ansprechend retro, aber an den richtigen Stellen modernisiert. Letztendlich bin ich immer noch nicht der größte Fan der NES-Castlevania-Physik, aber Curse of the Moon ist ein gelungenes Throwback von angenehmer Spieldauer. Der fliegende Wechsel zwischen mehreren Charakteren hebt das Spiel von seinen Vorbildern ab.

383

382. Rogue Legacy (2013)

Zurecht einer der Klassiker des Roguelike-Genres. Wie bei vielen Spielen dieser Art hat mich meine Motivation nicht ganz bis zum Ende des ersten kompletten Runs getragen. Mit seinen originellen Ideen rund um zufallsgenerierte Charaktere und gutem Action-Gameplay schlägt Rogue Legacy sich aber auch unter zunehmend stärkerer Genre-Konkurrenz gut.

382

381. Blossom Tales: The Sleeping King (2017)

Wieder ein äußerst generischer Zelda-Klon. Durch die starken ästhetischen Anleihen an die GameBoy Color-Zeldas hat es bei mir einen weichen Fleck getroffen. Auch das Dungeon-Design ist absolut… nett. Einer der besseren Titel eines chronisch enttäuschenden Nachahmer-Genres.

381

380. Afterparty (2019)

Wettsaufen mit dem Teufel! Geile Prämisse – dafür viele Bonuspunkte! Leider spielt Afterparty sich wie von selbst und kommt nie richtig in Fahrt. Das Gros der Geschichte besteht aus unerwarteten arbiträren Hürden vor dem großen Drink-Off mit Satan. Während dieser glorifizierten Sidequests versetzt Afterparty die Protagonisten in eine Position, die nur wenig Autonomie und Einfluss zulässt.

380

379. Flood of Light (2017)

Sehr beruhigend, schöne und originelle Rätsel, eine melancholische Dystopie… Hier gibt es nicht viel zu bemängeln. Letztendlich gibt es aber auch wenig, das positiv heraussticht. Trotzdem ein schöner Snack-Titel.

379

378. Pokémon Schwert / Schild (2019)

Pokémon Schwert und Schild sind besser als Sonne und Mond – hauptsächlich, weil sie weniger machen. Weniger Story, weniger Tutorial, weniger Ballast. Dass bei dieser Reduktion auch mehr als die Hälfte aller Pokémon dran glauben musste, ist für mich unverzeihlich. Nicht nur muss ich dadurch auf meinen Bro Quapsel verzichten; auch das Erstellen meines individuellen Teams für den Multiplayer wird für mich durch die massive Einschränkung unattraktiv.

378

377. Kero Blaster (2014)

Ich bin zwiegespalten. Einerseits ist Kero Blaster ein extrem rundes und authentisches Retro-Throwback. Andererseits erwarte ich von aktuellen Indies mehr als ein pures Throwback. Denn dann kann ich auch gleich SNES spielen.

377

376. Danganronpa: Trigger Happy Havoc (2010)

Dass ich Danganronpa trotz meiner meiner Japan-Visual Novel-Aversion durchgezogen habe, spricht für die Qualität der verrückt-morbiden Ideen, die es abfeuert. Nur wird es zuweilen etwas ZU penetrant abgedreht für meinen Geschmack.

376

375. Slime Rancher (2018)

Farming Games waren nie mein Ding, aber diese Skinner Box mit Wuselfaktor ist zu liebreizend. Allzu lange konnte ich zwar auch diese Farm nicht bestellen, aber Slime Rancher ist einfach ein rundes süßes Ding. Spätestens als immer mehr Schleime begannen, sich gegenseitig zu fressen, wurde mir das Gewusel ZU überbordernd.

375

374. Star Wars Battlefront (2015)

Eine technisch wunderbare Star Wars-Experience – selbst für Nicht-Evangelisten wie mich. Spielerisch war das Spiel ebenfalls zufriedenstellend. Es hat seinen schlechten Ruf nur bedingt verdient. Multiplayer-only Games haben es bei mir immer schwer; vielleicht stünde Battlefront sonst noch höher in meiner Gunst.

374

373. Everybody’s Gone to the Rapture (2015)

Ein wunderbares Ambient Adventure, das effektiver ist als jede Schlaftablette. Versteht mich nicht falsch! Ich habe gern das englische Kleinstadtidyll erkundet. Nur fiel es mir häufig schwer, dabei die Augen offen zu halten. Dass jegliche Charaktere nur gesichtslose Lichtgeister sind, hat die wirre Erzählung nicht fesselnder gemacht.

373

372. P.T. (2014)

Einst ein „Playable Teaser” geht P.T. heute als eigenständiges Werk durch. Der beinahe gewalt- und gefahrlose Ansatz hat etliche Spiele danach beeinflusst. Ein wenig zu wirr für sein eigenes Wohl, doch selten haben wenige Minuten so viel Unbehagen ausgelöst.

372

371. Just Shapes & Beats (2018)

Das blitzschnelle Ausweichen vor kreativen Windows Media Player-Visualisierungen ist frisch und spaßig. Aber das extreme Trial-and-Error stellt meine Toleranz für 8 Bit-Techno auf eine harte Probe.

371

370. SteamWorld Quest (2019)

Ein kleiner Aussetzer in der ansonsten makellosen SteamWorld-Reihe. Der simplifizierte Ansatz für ein Karten-RPG fruchtet zu Beginn, doch verfehlt er später die nötige Tiefe. Die dominante Strategie vom Spielbeginn trug mich nahezu problemlos bis zum Ende – auf höchstem Schwierigkeitsgrad. Abgesehen von den Kartenduellen hat SteamWorld Quest trotz RPG-Anstrich leider nicht viel zu bieten.

370

369. Little Nightmares (2017)

Style over substance at its best. Das seichte Stealth- und Puzzle-Gameplay habe ich in dieser Form gefühlte tausendmal zuvor gesehen. Joa, es sieht ganz schaurig aus, aber mehr ist da auch nicht.

369

368. Starlink: Battle for Atlas (2018)

Diese Sci-Fi-Welt strotzt vor Charme, wurde aber sofort vergessen. Gerade als verkapptes Star Fox-Spiel ist Starlink überaus einen Blick wert. Auch wenn die Ubisoft-Formel hier sehr schnell sehr hart kickt.

368

367. Xenoblade Chronicles 2 (2017)

Die extreme Sexualisierung sämtlicher weiblicher Charaktere wäre VIELLEICHT noch erträglich, würde Xenoblade Chronicles 2 nicht eine der albernsten ausufernden Anime-Stories erzählen, die ich in den letzten Jahren gesehen hab. Die Welt und die Musik reißen es ein wenig raus.

367

366. Fire Emblem Fates (2016)

Gleich ein weiteres Nintendo-RPG, das unter Fanservice für horny fans leidet. Ich fand den Stil der Reihe vor Awakening einfach stimmiger, weniger austauschbar. Spielerisch ist Fates obendrein der mechanisch überladenste Teil der Reihe und deshalb keine angenehme Herausforderung. Habe tatsächlich überlegt, ohne Permadeath zu spielen.

366

365. Transformers Devastation (2015)

Eine seltsame Auftragsarbeit von Platinum Games. Mein einziger Berührungspunkt mit Transformers sind die Michael Bay-Filme. Dennoch traf dieser Trash im Bayonetta-Gerüst für mich einen wunden Punkt.

365

364. Kids (2019)

Kids ist schon ein aufregendes Experiment, aber für die Einordnung in diese Liste beinahe ZU unkonventionell. Mein Bauchgefühl sagt, dass es hier ganz gut aufgehoben ist. Das ist ungefähr der Grad an Begeisterung, den Kids mir abgewinnen kann.

364

363. Persona Q2: New Cinema Labyrinth (2018)

Der Schwanengesang des 3DS. Ich habe Persona Q2 zugegebenermaßen „nur“ etwa 20 Stunden angespielt. Dass es so tief auf dieser Liste steht, hat einen einzigen Grund: Persona Q2 rechtfertigt in meinen Augen nicht, wieso ich es spielen sollte, wenn ich bereits 100 Stunden ins erste Persona Q investiert habe. Das Kampfsystem wurde an einigen Stellen besser ausbalanciert. Doch im Großen und Ganzen wirkt Persona Q2 noch geschwätziger und behäbiger als der erste Teil. Dort habe ich diese Trägheit in Kauf genommen, um einen großartigen Dungeoncrawler mit fetzender Persona-Musik zu spielen. Dieser Trick fruchtete bei mir kein zweites Mal.

363

362. Monster Hunter World (2018)

Wenn das hier der einsteigerfreundlichste Serienableger sein soll, bin ich froh, nicht früher eingestiegen zu sein. Selbst nach über zwanzig Stunden hatte ich bestenfalls einen zweckdienlichen Überblick über die unzähligen Systeme und Mechaniken. Die Einführung ist unentschuldbar, die Steuerung nicht so präzise wie sie sein könnte und die Repetition des Gameplay-Loops ohne geselligen Party-Chat kaum ertragbar. Monster Hunter World war für mich immerhin… ein Erlebnis. Vor allem wirkt es rückwirkend aber wie Zeitverschwendung.

362

361. Captain Toad: Treasure Tracker (2014)

Auch wenn ich Toad für einen in seiner Knuffigkeit unheimlich überschätzten Charakter halte, ist Treasure Tracker ECHT süß. Spielerisch ist es halbwegs originell und spaßig. Genug, um die liebevollen Dioramen bis zum Ende zu tragen.

361

360. Super Mario 3D Land (2011)

Im Prinzip ein großartiges Spiel; jedoch so befreit von jeglicher Herausforderung, dass es von Anfang bis Ende in einem Tümpel seichter Unterhaltung tritt. Einzig die Perspektive hat hier Tiefe.

360

359. The Last Story (2011)

Der bislang letzte große Wurf des Final Fantasy-Schöpfers Hironobu Sakaguchi. Vor allem erzählerisch leider nicht ansatzweise so rund wie der Vorgänger Lost Odyssey; dafür aber mutiger. Action-Mechaniken in JRPGs sind zu Unrecht verpönt. Die Wii hält The Last Story spürbar zurück, dennoch sieht es für Hardware von quasi-2001 brachial gut aus.

359

358. Downwell (2015)

Die minimalistische Eleganz von Downwell wurde häufig gelobt. Doch irritierte mich immer, wie viele Leute mit der Steuerung dieses Präzisionsspiels auf Smartphones zurechtzukommen schienen. Portierungen auf Plattformen mit haptischer Eingabe plagt dieses Problem natürlich nicht. Doch geht ohne die extreme Mobilität eines Smartphones der Hauptreiz dieses Spiels für Zwischendurch verloren.

358

357. Kingdom Come Deliverance (2018)

Hier habe ich nicht viel mehr als den etwa vierstündigen Prolog sowie eine Hand voll Sidequests gespielt. Meine paar Stunden, die ich mit dem grandiosen Setting verbracht habe, konnten mich durchaus begeistern. Ich bin aber allergisch gegen die unnötig komplexen Systeme vieler West-RPGs. Die einfachsten Aufgaben fallen mir hier plötzlich schwer. So muss sich mein Vater fühlen, wenn ich ihm einen Controller in die Hand drücke.

357

356. Pokémon Super Mystery Dungeon (2015)

Mir fällt immer häufiger auf, dass ich Pokémon in erster Linie für die hunderten liebenswerten Charaktere mag. Ein RPG, das den einzelnen Pokémon mehr Leben einhaucht, wirkt da sehr attraktiv. Das Gameplay der Mystery Dungeon-Spinoffs bleibt gewohnt gut, wenn auch ohne Überraschungen. Das soziale Gewebe der menschenlosen Pokémon-Gesellschaft fasziniert in der Erzählung, verschenkt durch eine EXTREM kindgerechte Tonalität aber einiges an Potential.

356

355. A Case of Distrust (2018)

Die elegante Film Noir / Jazz Era-Ästhetik trägt diesen Golden Twenties-Krimi von ganz allein. Spielerisch ist A Case of Distrust eher zweckmäßig. Auch die Geschichte selbst fesselt nur mäßig.

355

354. Yakuza 4 (2010)

Der für mich schwächste Ableger der Reihe. Zu wenig Kiryu bedeutet in diesem Fall zu wenig Charme – denn bis auf Akiyama können die zusätzlichen Protagonisten die Handlung nur bedingt tragen. Auch so wirkt Yakuza 4 neben neueren Ablegern einfach etwas ungelenk.

354

353. Kid Icarus: Uprising (2012)

Wie hätte dieses Spiel auf einer Plattform abgeschnitten, die keine Arthrose in beiden Händen hervorruft? „Aber die Steuerung ist doch gar nicht so schlimm!“ Doch, ist sie! Für mich hat sie ein vielversprechendes Spiel unspielbar gemacht. Nie war das Writing in einem Nintendo-Spiel so kreativ, elegant und vorbehaltlos unterhaltsam. Die Flugpassagen waren ein Spektakel sondergleichen und die Bodenabschnitte… Vielleicht wären sie auf der Wii U besser gewesen.

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352. OK / NORMAL (2018)

Spiele versuchen so sehr, immer realitätsnäher auszusehen – auf der anderen Seite beeindrucken visuelle Experimente wie OK / NORMAL durch ihre schiere Kreativität. Sehr beklemmend und spielerisch so abstrakt wie sein Look.

352

351. Dujanah (2017)

Ich bündle Dujanah mit der vorherigen Platzierung, weil ich für beide ähnliche Gefühle hege. Eher interessant als angenehm sind beide Spiele trotz ihrer Sperrigkeit schlicht einzigartig. Über welche Spiele kann man das heute noch sagen?

351

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