Die handverlesenen Games-Lesetipps der Woche – immer freitags, immer quer durch die Botanik. Heute: Assassin’s Creed Origins und ewig lockt das Klischee. Der Soundtrack von Red Dead Redemption und das Vermächtnis Morricones. F1 2017 – und wie ein Spiel unter dem Verhalten seiner Online-Community leidet. Kontrastprogramm dazu: PlayerUnknown’s Battlegrounds und ein denkwürdiges Gefecht im Nebel. Und wann ist ein „Review“ eigentlich ein Review?

Davon, dass in der Nintendo Switch ein Frühwerk des verstorbenen Satoru Iwata verborgen ist, dürften die meisten schon gehört haben – die aufregende Geschichte der Entdeckung möglicherweise noch nicht.

Dass ich nochmal einen Artikel der alten Dame Mag64 verlinken würde, hätte ich auch kaum gedacht – aber die Retrospektive auf die Ära des GameBoy Advance ist einfach zu kurzweilig um sie vorzuenthalten. Viel Spaß beim Lesen, Denken, Spielen und bis nächste Woche! [sk]


Hidden Switch game is actually a tribute to former Nintendo president [Updated]
(arstechnica.com, Kyle Orland)

[…] Now that the emulator is widely known to exist, a few diehards and hackers are engaged in an obsessive quest to discover if there’s an „official“ way to launch that emulator on stock hardware. While that quest hasn’t borne fruit yet (Update: now it has; see more details at the bottom of this piece), the search itself is a fascinating look into the subculture of console hacking and the fast-moving world of rumor and conspiracy theory that often surrounds it. […]

Menschen… 😦
(polyneux.de, Jens)

[…] Dieses unselige Verhalten meiner mir zwangsweise aufgezwungenen Spochtskameraden führt übrigens dazu, dass ich vergleichsweise oft auf dem Podest lande. Nicht, weil ich konstant gut fahre, sondern weil Hinz und Kunz vor mir das Rennen verlassen haben. Oder entweder disqualifiziert oder von der Piste geschossen wurden. Da startet man mit 20 Fahrern und nach 15 Runden bin ich als Zweiter gleichzeitig auch Vorletzter. […]

Mainstream statt Quellenkritik: Warum das Bild der Geschichte in Assassin’s Creed Origins enttäuscht
(archaeogames.net, Dom Schott)

[…] Hier scheint mit zweierlei Maß gemessen zu werden: Vor allem hinsichtlich der Architektur, der Sprache und der Darstellung aller möglichen altägyptischen Gegenstände waren die Entwickler ganz offensichtlich bemüht, so nah wie möglich an den historischen Quellen zu bleiben. Das Aussehen der berühmtesten Protagonisten hingegen ist von dieser Umsichtigkeit ausgeschlossen und geht mit dem Zitieren sexistischer und verfälschender Bildkonventionen den Weg des geringsten Widerstandes. […]

The question of “in-progress” game reviews
(virtualbastion.com, Cary)

[…] Over the past few years, partial and “in-progress” reviews have become quite commonplace on gaming sites, mostly large, but some small. And it’s becoming more and more routine to see these pop up within hours after a game is released. Understanding that views are king in this online world, it seems perfectly reasonable for folks to want to get their opinions out in the open as soon as possible. […] But can these initial opinions honestly be called reviews? […]

Das Mag 64 Game Boy Advance Special: Kleiner Bildschirm, großes Vermächtnis
(mag64.de, Niklas Nowak)

[…] VC-Titel sind die offizielle Seite des Retro-Vermächtnisses des GBA. Es gibt aber auch eine inoffizielle. Diese mag Nintendo zwar keine Einnahmen bescheren, ist im Alltag aber unübersehbar und spricht erneut dafür, wie sehr der GBA heute noch geschätzt wird. Nicht selten sieht man als Student während einer Vorlesung ein paar Reihen vor sich einen aufgeklappten Laptop, auf dem gerade eine emulierte Version eines „Pokémon“-Abenteuers oder eines zeitlosen „Super Mario“-Jump’n’Runs läuft. Sammler schätzen, wie schon erwähnt, nicht nur den Game Boy Micro, sondern auch den Game Boy Advance SP in besonderem Maße. Speziell zum Ende seiner offiziellen Marktzugehörigkeit spendierte Nintendo dem System viele Sondereditionen. GBA-SP-Modelle mit Tribals, dem markanten „M“ von Marios Mütze, dem Triforce oder sogar dem Gesicht von SpongeBob Schwammkopf sind nur ein paar dieser ausgefallenen Designs. […]

What’s Your Most Memorable Multiplayer Gaming Memory?
(waypoint.vice.com, Austin Walker)

[…] I’d forgotten to switch back from squad to solo mode, so I wound up in a group with players who I do not know and who would not attempt to coordinate or communicate during the match. […] In this moment, absent communication, I made a judgment: Krispis must’ve been a new player or a fool. I let out a little laugh. That’s why he was in this match to begin with: He didn’t know not to group up with random squads. Was I going to have to carry him through the fog towards victory? I would at least cover him, I decided. I became protective instantly. […]

More Than Morricone: The Music of Red Dead Redemption
(deconstructingvideogames.com, Nick the Gent)

[…] The score to Red Dead Redemption is not just shorthand for keying the audience into a western. Nor is the soundtrack a pastiche. Bill Elm and Woody Jackson evoke the Old West, as well as the groundbreaking music of the great Ennio Morricone, and give it all a modern touch. They brilliantly bind together guitars and accordions, trumpets and flutes, the lonely toll of a bell, the harmonica, and even an ocarina (making Red Dead Redemption the second greatest game to feature the clay wind instrument). […]


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