Liebe Leserinnen und Leser! Es ist wieder einmal Zeit für eine kurze Notiz in eigener Sache.

Nachdem sich unser Output in den letzten beiden Monaten auf die allwöchentlichen Ausgaben von „Lesenswert“ beschränkt hat, wird es im Herbst und Winter an originären Inhalten nicht länger mangeln. Den Anfang machte in der letzten Woche die zweite Folge unserer Reihe „Extraordinary Gentlemen“, deren Ziel es ist, bislang wenig beachtete, aber nichtsdestotrotz bemerkenswerte schwarze Spielfiguren in den Mittelpunkt einer Betrachtung zu rücken. Nach Garcian Smith aus Killer 7 habe ich mir diesmal Dion Blaster aus dem Nintendo 64-Klassiker 1080° Snowboarding angeschaut und erkläre, warum er unter den Darstellungen schwarzer Charaktere in Nintendo-Spielen besonders hervorsticht und wie es um die Diversität in den Fahrerfeldern von Wave Race und 1080° ansonsten bestellt ist.

Darüber hinaus erwartet euch im Herbst ein Streifzug durch Shenmue, die Fortsetzung unserer beliebten Reihe „Das Nintendo 64 erleben – auch ohne Nintendo 64“ und die eine oder andere kürzere Impression. Und nachdem meine Mit-Autorin Iris kürzlich ans andere Ende Deutschlands fastgetravelled ist, um sich dort einem neuen Set von Haupt- und Nebenquests zu stellen, wird es sicher auch von ihr bald etwas Neues geben.


GASTSPIELER 2.0 oder Fortsetzungen sind nie so gut wie das Original?

Noch mehr freue ich mich nur darüber, dass ich heute die zweite Auflage unserer Gastautoren-Aktion GASTSPIELER ankündigen darf.

Fast ein Jahr ist vergangen, seit im Rahmen der GASTSPIELER-Premiere die ersten von insgesamt zehn spannenden und abwechslungsreichen Gastartikeln SPIELKRITIK.com bereichert haben: Wir betrachteten Battlefield 1 aus Historikersicht, untersuchten die wachsende Anti-Entwicklerkultur und die Rolle sogenannter Influencer, machten einen Ausflug zu den Meilensteinen der französischen Games-Industrie und philosophierten über Heimatverbundenheit in virtuellen Spielwelten. Wir lasen über ludo-narrative Dissonanz, über elitäres Gebaren, offene Spielwelten und Videospiel-Verfilmungen, und erinnerten uns an Warios Sternstunden und die Zeit, als Komplettlösungen noch auf Papier gedruckt waren.

Die Autoren und Autorinnen des ersten GASTSPIELER-Specials haben die Latte also ziemlich hoch gelegt, sowohl was Vielfalt wie auch Qualität angeht. Weil ich den ersten Artikel von GASTSPIELER 2.0 aber schon habe lesen dürfen, und weil die Auswahl der Beitragenden auch diesmal der bewährten Kombination aus guten Argumenten und gutem Bauchgefühl gefolgt ist, bin ich mir sicher, dass die Fortsetzung ebenso spannend wird wie das Original!

Bislang sind sieben AutorInnen der Einladung gefolgt und haben versprochen, für SPIELKRITIK Gastbeiträge zu Themen ihrer Wahl zu schreiben. Unter ihnen bekannte und weniger bekannte Namen, erfahrene Blogger und Games-Blog-Neulinge, Journalisten, Forscher und Studenten. In der letzten Septemberwoche geht es los und wie gehabt gibt es nach fünf Artikeln ein erstes Roundup. Mehr möchte ich an dieser Stelle auch gar nicht vorwegnehmen und einfach auf meine Einleitung vom letzten Jahr verweisen, deren Inhalt im Großen und Ganzen noch immer Bestand hat.

Schließen möchte ich aber auch diesmal mit der Bitte: Wann immer euch ein Gastartikel auch nur ein bisschen gefallen oder zum Nachdenken gebracht hat, dann lasst den Autor oder die Autorin das doch bitte wissen! Bestenfalls mit einem Kommentar unter dem Artikel, sehr gern auch einem Klick auf den Like-Button, mit einem Retweet oder einer Verlinkung auf euren eigenen Blogs oder auf Facebook. SPIELKRITIK ist eine nicht-kommerzielle Seite, die keine Einkünfte hat – euer Interesse und euer Feedback sind unserer GastautorInnen Lohn.

Und wer nichts von alledem verpassen möchte, sollte spätesten jetzt darüber nachdenken, SPIELKRITIK.com zu bookmarken und zu abonnieren – per Email, als RSS-Feed, im WordPress-Reader, auf Twitter oder (neu) auf Facebook.

Den teilnehmenden GastautorInnen gilt an dieser Stelle schon einmal mein Dank, und allen unseren Leserinnern und Lesern wünsche ich gute Unterhaltung und spannende Einblicke!

Sylvio Konkol, Chefredakteur

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