Liebe Leserinnen und Leser, es ist mal wieder an der Zeit, einige Worte über SPIELKRITIK.com zu verlieren! Seit dem letzten Artikel in eigener Sache, d.h. seit Februar, hat sich nämlich allerhand getan. Das Wichtigste zuerst:

SPIELKRITIK sind nun drei: Willkommen Iris!

Erneut dürfen wir Zuwachs vermelden! Iris Traumann gehört tatsächlich schon seit Ende April zum Team, wie man auf unserer About-Page auch schon lesen konnte, und seit gut einer Woche ist nun auch ihr erster regulärer Artikel online.

Iris ist studierte Historikerin, kommt aus Frankfurt a.M. und lebt nun in Rostock, und ist regelmäßigen Spielkritik-Lesern schon seit März als Gastautorin bekannt: Ihr Artikel „Battlefield 1 aus Sicht eines Historikers“ zählt zu den meistgelesenen, meistverlinkten und meistkommentierten Beiträgen auf unserer Seite. Irgendetwas scheint da also dran zu sein – und wer den Artikel bislang verpasst hat, holt das am besten gleich nach.

In ihrem ersten regulären Artikel für Spielkritik.com hat Iris nun einen Blick auf das für Oktober angekündigte Assassin’s Creed Origins geworfen. Auf Basis des E3-Videomaterials und weiterer Informationen, versucht sie sich dort an einer ersten historischen Einordnung des um 49 v. Chr. im alten Ägypten handelnden Spiels. Darauf aufbauend wagt sie schließlich einen Ausblick, welche realen historischen Ereignisse die Hintergrundgeschichte des Actiontitels wohl berühren könnte. Den nicht nur für Fans der Reihe interessanten Artikel findet ihr HIER.

Ich freue mich, Iris hier noch einmal ganz offiziell begrüßen zu dürfen und bin mir sicher, dass sie unser Angebot ganz hervorragend ergänzen wird. Wie schon auf ihrem eigenen Blog – der auch weiter existieren wird – wird Iris für SPIELKRITIK den Schwerpunkt History in Games verfolgen, wird hin und wieder aber auch andere Artikel verfassen. Derzeit arbeitet sie an einem großen (wahrscheinlich mehrteiligen) Feature zu Dishonored und Steampunk-Spielen, das voraussichtlich im Juli bei SPIELKRITIK zu lesen sein wird. Selbstverständlich wird Iris auch bei diesem Thema ihre Expertise als Historikerin einfließen lassen und die Steampunk-Settings in Relation zur historischen Realität des viktorianischen Zeitalters betrachten.

SPIELKRITIK im neuen Look

Die augenfälligste Neuerung für alle, die SPIELKRITIK seit Längerem treu sind, dürfte unser Wechsel auf ein neues, modernes Seitenlayout gewesen sein: Es war gar nicht leicht, sich von unserem alten Theme zu verabschieden, das SPIELKRITIK seit dem Start im April 2016 geprägt hat und im Laufe eines Jahres eine Art Markenzeichen geworden war.

Den Anstoß zum Wechsel gab daher auch weniger der etwas angegraute Look des alten Themes, als der Umstand, dass sein Blog-Layout den Anforderungen von SPIELKRITIK kaum noch gewachsen war: Mittlerweile zählt Spielkritik.com fast 150 Beiträge und jede Woche kommen zwei bis drei neue Posts hinzu. Eine richtige Startseite musste also her, die ohne langwieriges Scrollen einen bequemen Überblick über diese Beiträgsfülle bietet.

Ein solches Magazin-Layout zu finden, war abermals nicht einfach, da wir mit SPIELKRITIK auf absehbare Zeit auf die kostenfreien Angebote von WordPress beschränkt sind. Ich denke aber, dass wir am Ende doch noch fündig geworden sind: Der recht eigenwillige Look der Vergangenheit scheint im neuen Theme irgendwie noch durch, nur moderner und schicker, und auch sonst scheint mir die Balance zwischen Lesbarkeit, Performance und Individualität in diesem Design gut genug gewahrt, um Spielkritik.com einige Jahre begleiten zu können, bei seiner weiteren Entwicklung vom spontanen Ein-Personen-Blog zum anspruchsvollen und vielseitigen Online-Magazin.

Da das neue Theme viele Dinge anders macht als das vorherige, ist die Formatierung bei einigen älteren Artikeln unter Umständen nicht mehr ganz optimal. Wie die Zeit es hergibt, werden wir unsere älteren Beiträge in den kommenden Monaten anpassen.

SPIELKRITIK hat Zeit: der Slowtalk

In Form einer Einführung in die Welt der französischen Videospiele hat im März auch unser Gastautoren-Feature GASTSPIELER sein (vorläufiges) Ende gefunden. Im Gegenzug durften wir euch in den letzten beiden Monaten aber schon zwei Ausgaben eines neuen und neuartigen Gesprächsformates präsentieren, bei dem ebenfalls unterschiedliche Gäste zu Wort kommen: Der SPIELKRITIK „slowtalk“ ist die schriftgewordene Antwort auf die aktuelle Flut an Games-Podcasts und will versuchen, die Vielfalt und Dynamik eines Gesprächs mit den Vorzügen eines sorgsam komponierten Artikels zu vereinigen.

In der ersten Episode sprach ich mit drei Gästen über AAA-Konventionen und die Bedeutung von Zelda: Breath of the Wild für die Zukunft von Nintendo. In der gerade erschienenen zweiten Ausgabe haben wir das Phänomen „Veraltete Spielmechaniken“ aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.

In beiden Fällen freuen wir uns, wenn ihr uns im Kommentarbereich wissen lasst, ob und wie wir oben genanntes Ziel bislang erreicht haben. Wir werden sicherlich versuchen, das Format noch weiter zu verbessern, und voraussichtlich im August dürft ihr mit der nächsten Ausgabe rechnen.

SPIELKRITIK liebt Papier!

Es ist nun ebenfalls schon wieder zwei Monate her, soll aber auch hier noch einmal erwähnt werden: Unser Auftritt auf der 11. Langen Nacht der Computerspiele an der HTWK Leipzig am 29. April. Daniel und ich waren vor Ort und haben die rund 4000 Besucher der Veranstaltung direkt am Treppenaufgang begrüßt – mit zwei GameCubes, vielen Spielen und weiteren Extras. Mehr über das Event und unserer Auftritt könnt ihr in Daniels Artikel lesen oder hier unsere kleine Foto-Galerie betrachten.

Die Lange Nacht bot außerdem die ideale Gelegenheit zur Verwirklichung einer Idee, die mir anlässlich des einjährigen Seiten-Jubiläums und der vielen spannenden Gastartikel gekommen war. SPIELKRITIK ausgedruckt auf Papier, zum Mitnehmen und In-die-Welt-hinaustragen.

Ein Experiment mit zufriedenstellendem Ausgang! Nach verhaltenem Einstieg am frühen Nachmittag wurde unser Magazin im weiteren Verlauf des Tages immer begehrter. Und damit auch unsere Vorräte immer weniger (auch hier hatten wir natürlich auf die Kosten achten müssen). Während die Besucherdichte in den Abendstunden ihrem Höhepunkt entgegenstrebte, hatten wir schon kaum mehr zwanzig Exemplare übrig. Wir entschieden uns deshalb, das Magazin von da an nur noch gegen eine Spende in frei gewählter Höhe wegzugeben, um sicherzugehen, dass die letzten Exemplare an Menschen gehen, die sich tatsächlich dafür interessieren (nebenher konnten wir so auch einen kleinen Teil der Druckkosten decken).

Durchaus zu unserem Erstaunen hat selbst das der Beliebtheit der gedruckten SPIELKRITIK keinen Abbruch getan und innerhalb einer Stunden waren auch die letzten Exemplare raus. Noch freudiger stimmte uns nur, dass noch bis nach Mitternacht einzelne Besucher an unseren Tisch kamen und sich gezielt nach Exemplaren unseres Magazins erkundigten, auch wenn es uns natürlich leidtat, dass wir zu diesem Zeitpunkt nur noch auf die Website verweisen konnten.

Und während es unmöglich ist zu sagen, inwiefern unser Offline-Auftritt und die Printversion von Spielkritik.com einen Einfluss auf Bekanntheit der Website hatten, fühlen wir uns vom grundlegenden Interesse auf jeden Fall bestätigt und motiviert, und wir werden schauen, wie sich SPIELKRITIK auch außerhalb des Internets weiterentwickeln lässt. Mit ziemlicher Sicherheit werden wir auch zur 12. Langen Nacht der Computerspiele im nächsten Jahr wieder mit dabei sein – und Ausgabe Nr. 2 der gedruckten SPIELKRITIK im Gepäck haben.

SPIELKRITIK bei Facebook

Stichwort Bestätigung und Motivation: Die Besucherzahlen von Spielkritik.com entwickeln sich auch weiterhin positiv und der Juni könnte die im Mai aufgestellten Seitenrekorde sogar noch einmal übertreffen. Im Vergleich zum selben Zeitraum im Vorjahr entspricht das einer Steigerung von etwa 500 Prozent! Bedeutend wichtiger als nackte Klickzahlen ist uns allerdings, ob unsere Inhalte euch auch gefallen – und so freuen wir uns über jeden Kommentar, jeden Retweet und jede Verlinkung immer ganz besonders. Das ist übrigens auch die einfachste Möglichkeit, uns bei unserem Projekt zu unterstützen! 🙂

Fast hätte ich es vergessen: Bei Facebook sind wir nun auch! Erwartet allerdings (vorerst) nicht zu viel. Das soziale Netzwerk unserer Wahl bleibt Twitter, allerdings möchten wir auch all denen eine bequeme Möglichkeit bieten, über unsere Updates auf dem Laufenden zu bleiben, die bei WordPress oder Twitter nicht registriert sind. Das klappt bisher wohl auch schon ganz gut. Daneben gibt es selbstverständlich auch weiterhin die Möglichkeit, uns per Email oder RSS-Feed zu abonnieren.