Handverlesen, selbst gelesen: Die Games-Lesetipps der Woche – immer donnerstags bei Spielkritik. Und bevor der Eindruck entsteht, dass es hier nur noch Lesetipps regnet: Mehrere größere Spielkritik-Artikel sind in Arbeit, werden aber leider nicht vor Oktober fertig. Weitere Impressionen aus dem Club Nintendo Magazin gibt es aber definitiv noch diese Woche. Derweil sei zum intelligenten Zeitvertreib aufgefordert: Mit FIFA 17 in Dauerwerbeschleife, dem Stöbern in Datenbanken zu LGBT in Games, dem Genreentwurf des Metal Hack & Slay, der Sehnsucht nach der Dreamcast Mini, und der Sinnhaftigkeit ungewünschter Nintendo Spin Offs. Recht viel Spaß beim Lesen, Erinnern – und Kommentieren! – und bis zum nächsten Mal.

Diagnose: eine ernst zu nehmenden Computerspielwerbesucht
(bildblog.de, Moritz Tschermak)

[…] Heute waren es bisher zwei Artikel. Am Dienstag ebenfalls zwei. Am Montag drei. Alle drehen sich um das gleiche Thema: die Fußballsimulation „FIFA 17“. Und alle sind auf der Sport-Website spox.com erschienen. Die Seite berichtet recht häufig über das Spiel. Sehr häufig. Also — sehr, sehr häufig. Allein in den vergangenen 30 Tagen sind auf der Seite 21 Artikel zu „FIFA 17“ erschienen, dazu noch viele kurze Meldungen im sogenannten „Fußball-Tag“-Ticker. Man kann sagen: Das Thema beschäftigt die Redaktion. […]

Random Encounters: Queere Nachschlagewerke
(superlevel.de, Nina Kiel)

[…] Dass es bis heute relativ wenige Spiele gibt, in denen Bi-, Homo- oder Transsexualität dargestellt, geschweige denn gut durchdacht thematisiert wird, ist keine sonderlich revolutionäre Erkenntnis. Neu hingegen sind gleich zwei Online-Archive, die Titel auflisten, in denen vielfältige Sexualitäten eben doch Erwähnung finden oder sogar ausführlich verhandelt werden. […]

Videospielideen: #1 Das Metal Hack & Slay
(xeperium.wordpress.com, Nocthurn)

[…] Beispielsweise wäre ein Grundcharakter der Black-Metal-Held, mit Axt und schwarzer Magie, der später wählen kann, ob er den Oldschool-Black-Metal-Pfad beschreitet, in dem er Eismagie nutzt und Gegnerschaden mit seiner Dornenrüstung zurückwirft, ob er den Dark-Metal-Pfad beschreitet und Gegnern als Vampir per Blutmagie das Leben entzieht, oder ob er den Pfad des Viking-Metal beschreitet, in dem er dann gänzlich zum Nahkämpfer wird. Der Death-Metal-Held wäre ein Fernkämpfer mit Zugriff auf diverse Schusswaffen und hätte als Old-School-Death-Metal-Charakter eine Panzerfaust und als Technical-Death-Metal-Held ein Maschinengewehr. […] der Power-Metal-Held wäre ein Muskelprotz mit Zweihandschwert etc. […]

Guest Article: Sega Should Resurrect The Dreamcast Brand
(thedreamcastjunkyard.co.uk, Tom Charnock)

[…] Recently, it was the 17th anniversary of the Sega Dreamcast in the US and the occasion caused Twitter and Faceback to fill with birthday greetings for the console that refuses to die. […] Let me get one thing clear here. Sega should not release a ‚Dreamcast 2,‘ at least not in the traditional sense – it just wouldn’t succeed and it would cost Sega lots and lots of pennies. But, Sega should take a leaf out of Nintendo’s book, and resurrect the Dreamcast in a similar way to Nintendo has with the NES mini. […]

Changing Heart
(nintendobound.wordpress.com, Matt)

[…] With the recent announcement of Pikmin’s first venture into the handheld world, one that will take the property away from its wide-open strategic brand of exploration and transport it into the more restricted sidescrolling environment, Nintendo – to the fury and horror of many – seems to have opted to relentlessly keep on going with its divisive strategy of placing some of its signature characters in unusual gameplay scenarios, a design philosophy whose origin can be traced back to last year’s E3 presentation. […]

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