Immer donnerstags: Die handverlesenen Games-Lesetipps der Woche. Nächstes Wochenende gibt’s dann auch endlich wieder originalen Spielkritik-Content. Bis dahin und viel Spaß beim Stöbern und Lesen!

Wo fängt man an?
(achtundneunzig.wordpress.com, Jan Fischer)

[…] Das war die erste Frage die ich mir gestellt habe, als ich mich entschlossen habe einen Retro-Rechner zu bauen und eine Spielesammlung zu starten. Zunächst stellt sich die Frage nach dem Zeitraum. Während dieser bei einer Spielekonsole vordefiniert ist und alle für dieses System erschienenen Spiele laufen, ist dies bei dem PC nicht so einfach. Wichtig war mir die Spieleperiode meiner Kindheit neu erleben zu können. Ich habe mich letzendlich für den Zeitraum 1994 bis 2002 entschieden. Wenn der Zeitraum feststeht ist die Frage nach dem passenden Rechner entscheidend. […]

Das beste Zelda hatte keine Zukunft
(indieflock.net, Pascal W.)

[…] Denn als alter Fan schlägt mein Herz für die andere Hälfte von Links Abenteuern, die, in denen er ebenso flach ist wie seine Umgebung. Die zweidimensionalen Einträge der Reihe, genauer die Handheld-Varianten der frühen Zweitausender, sind was mich bis heute positive Gedanken mit der Zelda-Reihe verknüpfen lässt. Auf dem GameBoy, dem Colour, dem Advanced und schließlich auf dem Nintendo DS habe ich die Abenteuer von Link verschlungen und mir, im fantasievollen Alter eines vorpubertierenden Jungen, eigene Abenteuer in der Welt der Spiele ausgedacht, in die ich so viele Stunden gesteckt habe. […]

59 Developers, 20 Questions – 1985 Interview Special
(shmuplations.com, anon)

[…] Satoru Iwata
Company: HAL Laboratories
Famous for: Hole in One (MSX) […]
Q6. If you hadn’t been a game designer, what would you have been?
A normal programmer.
[…]

Covering the History of Games with Cover Mechanics
(chi-scroller.com, Chris Hodges)

[…] These days, we expect our action games to allow us to flatten our backs against a wall to avoid enemy gunfire. It’s become about as standard as being able to crouch.We take for granted that it wasn’t terribly long ago that the concept of ducking behind cover and then popping out to shoot off a few rounds before hiding again was such a novel concept that entire games could be built around it as their primary selling point. […]

The Videogame that Dared to Question the War on Terror
(killscreen.com, Ed Smith)

[…] Freedom Fighters didn’t predict a drop off of public support for the invasion of Iraq, but it certainly invited its players to doubt the war’s legitimacy—to empathize, perhaps more than the political rhetoric of the time would have encouraged, with Iraq’s people. Essentially, the game flipped reality on its head. In Freedom Fighters, it is Russia not America that is the world’s dominant superpower; America, not Iraq, that is under occupation. In the game’s opening level, Stone is forced to flee a cosy apartment by an attacking helicopter—he is literally driven from his home, and then forced to fight. The destroyed architecture you explore does not belong to the Empire State Building, the Statue of Liberty, or any of New York’s most famous landmarks. The levels are called “school,” “movie theater,” “hotel.” […]

„Fifa 98“ wiederentdeckt: Das brutalste Spiel meines Lebens
(spiegel.de, Markus Böhm)

[…] Immer wieder schreien wir „Schiri, dein Ernst?“ und „Das kann jetzt nicht sein“ – zu aufwühlend, zu unbegreiflich ist das, was auf dem Bildschirm abläuft. Ich hatte „Fifa 98“ nicht als brutales Spiel in Erinnerung, aber oh ja, es ist brutal. Die Spieler pflügen einander um, als wüssten sie, dass das alles nur digital ist, manchmal fliegen Gefoulte drei, vier Meter weit. Und der Schiri pfeift gefühlt so gut wie nie. Dass es bei Fouls nicht mal eine Wiederholung gibt, macht es nicht leichter, mit dem Geschehen klarzukommen. Einen Schiri-Pfiff, oft samt roter Karte, gibt es nur regelmäßig, wenn jemand die Taste Q benutzt, bei unseren Keller-Matches hieß sie früher „Blutgrätschen-Taste“. Mit ihr sind besonders fiese Fouls möglich. So kann man etwa den Torwart mit Ball in der Hand umhauen, was in späteren Teilen gar nicht mehr geht. […]

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